Donnerstag, 8. Juli 2010

.:Ostseekueste wave rebelzzz....:.

Nachdem wir ueber die Ausstattung unseres ersten Campingplatzes (insbes. WLAN!) ueberrascht waren, mussten wir uns fuer die kommenden Tagen mit den Normalitaeten anfreunden - was im Klartext heisst: nicht jeden Tag konnten wir hier was nettes hinterlassen.
 Nachdem Waren/Mueritz so eine Art Zwischenstation war, gings am So. dann nach einem kleinen Stadtbummel weiter Richtung Usedom - mit kurzem Halt in Ivenack (es gibt uebr. eine gleichnamige Stadt in der Bretagne, die vor vor 2 J. gesehen haben) bei den 1000-jaehrigen Eichen. Zunaechst haben wir Ahlbeck angepeilt - dort hat die Schickeria schon Einzug gehalten, bei all den Porsche- und Mercedes-Cabrios war unser Bus der Hingucker schlechthin.
Auf der Suche nach einem geeigneten Campingplatz gings
ueber Heringsdorf bis nach Ueckeritz. Bei heftigsten Temperaturen haben wir dann nur noch das Sonnensegel aufgebaut und uns dann in die kuehlen Fluten geworfen die waren an dem Tag aufgrund des ablandigen Windes aber wirklich so kuehl, dass einem die Zehen abgestorben sind!). Am kommenden Tagen wollten wir eigentlich
erst per Auto die Gegend erkunden, aber "Lady" (seit jenem Tag hat der Bus einen Namen) hat ihren Unwillen bekundet - Vergaserflansch gerissen, aber das Ersatzteil
war an Bord.
dafuer gings dann am Dienstag nach Peenemuende - dort haben wir uns nicht mit ca. 100 anderen in den ollen russischen U-Boot-Pott begeben, sondern
haben das Museum der Heeresversuchsantalt (V1 und V2\A4-Produktion vor '45, danach allerhand anderes fliegendes Zeugs, von dem keiner recht was wusste) bevorzugt.

War auf jeden Fall eine Besichtigung wert! Gestern (Mi) gings dann weiter nach Trassenheide - dem einzigen Campingplatz mit Internetzugang weit und breit.
Ausser das J. hier noch was fuer den letzten Part seiner Masterarbeit machen kann, ist der Platz auch noch schoen und liegt direkt hinter den Duenen. Morgen (Fr) wollen wir dann ueber Greifswald weiter auf die Insel Ruegen - einen geeigneten Platz suedlich von Putbus haben wir schon ins Auge gefasst... wir werden sehen und melden uns bald
wieder!:-)

Samstag, 3. Juli 2010

du hast den farb film vergessen

We have arrived at our first destination on our grand tour of the Ostsee--the Baltic coast.  It is strange that we are able to blog from a camp-site, but there are full amenities--though not necessarily apropo to camping, including a public-viewing of Germany trounsing Argentina and free WiFi.  We are at the edge of the Mueritz Nature Park, on the shore of the lesser, Binnenmueritz, but nonetheless part of the second largest lake in Germany, and just outside of Waren. 
After a hellishly hot long drive in the Bulli from 0600 until 1400, from Unterfranken to the Mecklenburg-Vorpommern Seeplatte, we set up camp and then went for a dip in the lake.  The area is wonderfully unspoiled, I think--very East German to some extent but just beautiful and relaxing.  Once we left the Autobahn, we followed a rented Trabant--H detected it first by the exhaust smell and that was uncanny through a tree-lined corridor to Waren.  Tomorrow, we plan to explore the area and then onto the Ostsee, Herringsdorf on the island of Usedom.

Mittwoch, 19. Mai 2010

.: Flammkuchenmassaker... oder: eine erste erfolgreiche "Testfahrt":.

Nachdem wir am Sonntag Morgen noch einmal einen Abstecher zum Straßburger Europa-Parlament gemacht haben (sehr beeindruckend... da sieht man doch gleich seine Steuergelder gut angelegt), gings weiter Richtung Süden. Im D-Zug-Tempo hatten wir vor Reiseantritt noch etliche Reiseberichte durchkämmt und eine Liste von malerischen Dörfern entlang der Weinstraße erstellt. Erster Stop in Riquewihr (Reichenweier)... zwar schon gut "touritisch erschlossen", aber neben den obligatorischen Geschenke-Shops (dort kann man Störche, das Maskottchen des Elsass, in allen Varianten erwerben) gibts auch noch verträumte Gassen mit kleinen Läden der örtlichen Weinbauern. Wenn man sich vornähme, jeder Einladung zu einer Verkostung nachzukommen, würde man den Weg zum nächsten Stadttor nicht mehr finden. Nächster Stop in Kaysersberg, dem Geburtsort von Albert Schweizer (war aber nicht der tragende Grund für unseren Besuch ;) - vom "Chateau" ohne Namen auf dem nächstliegenden Berg gab´s ein herrliches Panorama zu bestaunen und -welche Wunder- erstmals auch Sonnenschein über mehr als 5 min.! Am Nachmittag beschlossen wir als noch wenig routinierte Stellplatz-Sucher, uns lieber dem nächsten Ort zu nähern - dort hatten wir per ADAC-Planer bereits einen Campingplatz erspäht, der einen Ausblick auf gleich 3(!) Chateaus versprach. Also hin nach Eguisheim und eingecheckt auf dem Campingplatz "Les trois Chateaux". Beim Rundgang durch das Städchen voller Postkarten-Motive wurden wir von einem fabelhaften Sonnenuntergang belohnt und fanden auch eine Brasserie, die uns mit Flammkuchen und einem halben Liter Pinot Noir bewirtete (der täuschte dann auch drüber weg, dass die Flammkuchen nicht unbedingt besser als die Tiefkühlteile von Wagner waren). Am nächsten Morgen stand dann der erste Hardcore-Test für den Bulli an - es sollten rauf zu den 3 Schlössern gehen... er hat die Prüfung mit einem Lächeln bestanden:). Weiter gings über Turckheim nach Colmar, nach Wetterunstimmigkeiten um die Mittagszeit herum empfing uns dann auch dort wieder die Sonne. Auch wenn "Klein-Venedig" grad noch eifrig restauriert und für den Besuchersturm der kommenden Wochen aufpoliert wurde, ist diese Stadt auf jeden Fall eine Augenweide. Auf Empfehlung steuerten wir dann am späten Nachmittag allmählich wieder gen deutsche Grenze und fanden bei Neuf-Brisach einen absolut ruhigen städtischen Camping-Platz. Die sternförmige Stadt war als Garnisionsstadt errichtet worden - innerhalb der mauern eher wenig interessant, dafür mit beeindruckenden Verteidigungsanlagen, die abwechselnd von Deutschland und Frankreich genutzt wurden (in 150 J. 6x die Zugehörigkeit gewechselt!). Am Morgen gings zurück gen Heimat - gegen 15.00 Uhr trafen wir in Schweinfurt ein, wo der Camper dann auch gleich noch einen neuen TÜV bekam - braves kleines Wägelchen! (wir haben immer noch keinen Namen gefunden, sind uns aber einig, dass ER männlich ist!:)

Samstag, 15. Mai 2010

.: bon voyage :.

This evening finds us in a campgrounds in the Asatian city of Strasbourg.  The Bulli has managed amazingly, and after last night's drizzly stay in an odd campsite outside of Wiesbaden--whose entrance sign rather forbodingly proclaimed that gypsies were welcome, we made good time to France. 

Though our camping ventures have thus far turned out to be some sort of lightening rod for unseasonable weather, we are having a great time exploring and rambling down the road.  We ate a late lunch in an adorable cafe--the Beer Academy, and have regional fare, including a torte flammbe with roquefort cheese, and we saw the impressive cathedral and old city that's built on an island criss-crossed by canals.  Tomorrow will see us further south to Colmar and sundry.

Sonntag, 2. Mai 2010

.: a new star is born... :.

Da wir beschlossen haben, nicht auf Dauer nur Gäste von Fluglinien und mehr oder weniger gierigen Hotelbetreibern zu sein, beschlossen wir mit Wirkung zum heutigen Tag unsere Aktivitäten auch wieder mehr outdoor/Camping-orientiert zu gestalten... lange Rede, kurzer Sinn: unsere Fahrzeugflotte ist um einen 26 J. alten VW Bully-Camper reicher!!! (*lasst die Sektkorken knallen!!!!*).

Das Gute Stück hatt einen wassergekühlten 44 kw Boxer Motor, ein gut gepflegtes Innenleben und wurde vor 4 J. von außen mittels Sonderlackerieung generalüberholt... :)

Freitag, 30. April 2010

.:like a painted ship upon a painted sea or far and away:.

As we have packed and are waiting for the shuttle to take us back to Ataturk International, here is just a short blog on yesterday's activities: an all day cruise through the Golden Horn and the Bosphorous, some 30 km, to the mouth of Black Sea.  It turns out that the shuttle service was quite prompt and rather preempted posting.  It was very beautiful and relaxing. 
There was a village (and Turkish Army depot) at the northern-stop (the village's name meant something like "turn-around point" and Zollamt), and it was wonderful to get away from the noise and the pulse of the city.  There was a two hour pause during which we hiked up to the ruins of a fortress looking back over the entire landscape, Istanbul disappearing below the horizon.   It was quite peaceful to enjoy the sun and the view in the busy waters without the pace and urchins of the city.  Some recurring figures defy explanation, like the guy on almost every street corner with a Spirograph and colored pens, or those selling merchandise from the Island of Misfit Toys--there was quite a lot of that, or the ubiquitous old man with a bathroom scale.  It was hard to make sense of it all. 
After the cruise, we returned to the Grand Bazaar for a final look around, and then to a little restaurant around the corner from the hotel.  It had very understated decor and was cozy, and I think, unintentionally romantic and sweet with classic Dean Martin songs playing into the streets.  It was a very good, rejuvenating vacation and I am sad to leave.  Gülé gülé, Istanbul.

Mittwoch, 28. April 2010

.: a very local neighborhood - oder: an der Grenze zwischen altem und neuem Istanbul:.

Ungeachtet des Umstandes, das es hier wahrscheinlich mittwochs sowas wie einen zweiten Sonntag gibt, begaben wir uns auf die Suche nach einigen wenigen verbliebenen christlichen Kirchen in Istanbul. Die fuer ihre Fresken als Geheimtip geltende Chora-Kirche konnten wir dann leider nur von aussen betrachten – dafuer fuehrte uns der Weg in Nachbarschaft der Theodosianischen Landmauer (Fener) dann durch Viertel, die sicher nicht fuer Touristen gesperrt sind, aber von denen wahrscheinlich auch eher seltener gefunden werden. Da trifft man dann schon auf recht krasse Gegensaetze zwischen dem Instanbul des neuen und des alten Jahrtausends – 500 m neben einer fast schon exquisit wirkenden Tram-Station stehen Haeuser, um die man lieber einen Bogen schlaegt und bei deren Anblick wohl jeder deutsche Bauamts-Angestellte weinend davon laufen wuerde. Aber das macht wohl schlussendlich auch das Flair aus – den dort wohnenden scheints gut zu gefallen, alles wirkt sehr lebendig, freundlich gibt man uns beim Versagen unseres Stadtplanes Auskunft (wenn man nicht grad einen der auf Touristenfang befindlichen “Mitarbeiter” einer Schuhputzer-Brigade anquatscht, die mit der ewig gleichen Masche einen Kontakt herstellen wollen, um dir dann fuer ein halbes Vermoegen die Hufe zu saeubern…:-). Weiter gings dann nochmal zum grossen Schiffsanleger am goldenen Horn – wir wollten uns schon mal kundig machen, wo wir am Donnerstag die guenstigsten Karten fuer eine Bosporus-Rundfahrt erhaschen koennen. Nach einem Ausflug auf den Galata-Turm, wo wir mit einem gigantischen Blick auf Istanbul bei Sonnenuntergang belohnt wurden, gings nach einem insgesamt 9-stuendigen Fussmarsch dann (endlich) zurueck ins Hotel… diese Nacht warden wir wohl garnix mehr von der Aussenwelt mitbekommen und auch der “Weckgesang” vom 20 m entfernten Minarett wird uns am Morgen nichts anhaben koennen… :-)