Mittwoch, 23. Juli 2014

.:Kako se kaže …. na hrvatskom?:.

Zugegeben… mit unseren schreiberischen Bemühungen schlaffen wir echt etwas ab. Aber schieben wir das mal auf die durchgängig hohen Temperaturen hier (34^C+++), die irgendwie träge machen und auf einen Urlaub, der eigentlich kaum Zeit lässt, um sich eine Stunde vor’s Notebook zu hocken.
Am Sa, 19.07. unternahmen wir noch eine kleine Rundfahrt auf der Insel Krk, der Weg führte uns zuerst ins verträumt gelegene Stara  Baska
Obwohl es dort förmlich brütend heiss war, verharrten wir ein wenig - paralysiert vom kristallklaren Wasser, was uns selbst in ca. 3 Metern Tiefe noch die Seeigel am Grund erkennen ließ. Weiter gings nach Vrbnik, jenem Städtchen, welches -mit Recht- als schönster Ort der Insel bezeichnet wird. Diesmal verließen wir die Insel nicht via Fähre, sondern über die imposante Krker Brücke. Auf den letzten Kilometern wird die Landschaft zusehends karger, man glaubt sich fast auf einem anderen Stern.
Auf dem kroatischen Festland legten wir in südöstlicher Richtung auf der Magistrale entlang der Küste noch einige Kilometer zurück, bis wir in Senj mit dem „Kamp Skver“ ein würdiges und passendes Plätzchen für die Nacht fanden. 
 Der Platz (mit Autocamp ausgeschildert) ist echt zu empfehlen - freundlich, sauber, günstig und vor allem: direkt am Strand. Am Abend siegte die Faulheit, wir begaben uns auf einen kleinen Spaziergang nach Senj und fanden direkt am Bootshafen ein passendes Restaurant mit traumhaftem Blick auf den Sonnenuntergang.

Der kommende Morgen (So, 20.07.) begann mit traumhaftem Wetter. Obwohl ich für solche Aktivitäten eigentlich vor nem Kaffee am Morgen nicht zu haben bin, konnten wir nicht anders als direkt um 7.30 Uhr ins Wasser zu springen. Yesssss. 
Für den Tag hatten wir uns eine Tour ins Landesinnere vorgenommen. Ca. 100 km ginge durch das nicht mehr so ganz auf Tourismus getrimmte Hinterland zu den berühmten Plitwitzer Seen (UNESCO Weltkulturerbe seit 1949).
Auf Zelluloid gebannt wurden die Seen u.a. in etlichen Szenen aus Karl-May-Filmen. Der Park umfasst ca. 300 qm, die mit dichtem Urwald überzogen sind. Man betritt den Park durch 2 Gates, kann dann entlang der kaskadenartig gelegenen 16 Seen wandern, die sich in malerischen Wasserfällen ineinander ergießen. Sollten wir noch einmal die Chance haben, den Park zu besichtigen, werden wir das allerdings nicht noch einmal an einem Sonntag tun - obwohl der Park die Kapazitäten hergibt, waren doch vor allem unsere lautstarken Landsleute (Schande über unser Haupt) die peinlich sten von allen. Ca. 17.00 Uhr stand die Entscheidung an, entweder auf dem unmittelbar in der Nähe gelegenen Campingplatz zu nächtigen, oder… genau: wieder zur Küste zurück zu fahren. In Sv. Juraj wurden wir fündig und fanden ein ähnlich schönes Autocamp direkt am Strand.

Der Montag begann recht wechselhaft, dichte Regenwolken begleiteten uns auf den kommenden Kilometern, die uns weiter in Richtung Split führten. Wir beschlossen, dass eher für Wanderungen geeignete Wetter entsprechend zu nutzen und bogen in Starigrad zum Nationalpark Paklenica ab.
Auch hier entstanden angeblich etliche Szene für Winnetou-Filme. Außer einigen so bekannten Wegen und Bistros erinnert heute jedoch wenig an diesen ‚Verwendungszweck‘. Mann wandert durch eine weite und sehr tiefe Schlucht (Velika Paklenica), heute vor allem ein Paradies für Climber, entsprechendes Equipment kann man sich ausleihen - wir blieben aber weitergeht in der waagerechten Laufrichtung.
Man kann etliche Stunden im Park zubringen und bis zu einer entlegenen Berghütte wandern - mit etwas Glück sieht man dort sogar Steinadler kreisen. Wir übernachteten am Abend in Starigrad auf dem Campingplatz „Alan“ - gepflegt, wenn auch kostentechnisch etwas überzogen. Der Abend endete dann wie der Morgen begann - mit einem saftigen Gewitter.

Am Dienstag besichtigten wir zunächst die südlich gelegene Stadt Zadar, ein Ort mit zahlreichen Kulturschätzen. Touristenmagnet ist das antike Forum mit der Rundkirche Sv. Donat, dem Dom und einem Ausgrabungsfeld.
Wir entschieden uns, die kommenden Tage auf der Insel Pag zu verbringen, der Weg führte uns zunächst nach Nin, einer Wiege der kroatischen Staates uns seiner Kultur, erstmals erwähnt im Jahr 621.
Der alte Ortskern liegt auf einem Inselchen, welches über eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Im winzigen Zentrum findet sich die kleinste Kathedrale der Welt: Sv. Kriz. Über die Brücke Paski Most ging’s dann endlich auf die Insel Pag, ein ca. 60 km langes, steiniges und eher karg wirkendes Eiland, u.a. bekannt geworden durch seinen trockenen Schafskäse (naja, kleiner Scherz).
Nahe des Städtchens Simuni fanden wir einen passenden Campingplatz (dort sind wir auch heute noch). Wir werden die verbleibenden Tage wohl vornehmlich am Strand verbringen und uns dann (leider, leider) schon wieder ein wenig in Richtung Heimat bewegen.

Freitag, 18. Juli 2014

.: dobar dan, Istrien :.


After crossing a good deal of Austria, the expanse of Slovenia and coming within a stone’s throw of Italy by the Bay of Trieste, we finally arrived in Croatia.  We began our adventures on the northern peninsula that dips into the arm of the Adriatic Sea on the eastern shores of the Italian peninsula, which forms a delta-shaped region.  We first stopped in an ancient town called Rovinj and set up camp on a wooded campgrounds that faced the majestic city from across the waters.  I
t was the perfect introduction to the land and culture, and we took our time to explore the old sea-front and well-preserved town.  Though many breath-taking routes hug the coast and we cruised along many such roads, it was also fascinating to take the inland paths, in order to admire the natural scenery and how the population of scrub and bush, usually neatly cordoned off by low stone walls that partitioned up the arable lands and forest for forgotten owners.  
We came to the ruins of the double fortress of Dvigrad before continuing on to the Roman outpost of Pula on the southern tip of Istria.  The town boasts an amphitheater complex, which although only the sixth largest, was impressive nonetheless.  The arena once held 23 000 spectators for gladiatorial games has a smaller seating capacity of 5 000 now but is still used as a venue for concerts.  
Further in town, there was an equally impressive ensemble of ancient buildings, including a temple to Jupiter and an archeological site still being discovered beneath a more modern (relatively) fortification that dominated the city.  We camped in view of an archipelago of islands jutting into the sea at Premantura.  In the morning, we ventured out on to the stony beach, our tender feet aching a little later despite caution steps before rounding the peninsula.  
We looked around the traditional fishing village of Luca Krnicki and took a detour to quiet Barban before boarding the ferry at Bresova to explore the major islands of the Kvarner Bay.  The short ferry trip deposited us on the Isle of Cres, and we drove this this arid though somehow lush landscape to the isthmus, aided by a draw-bridge that connects this island with Losinj, and camped there just after the former capital of Osor.  
The next morning we explored Osor, unchanged basically since it was demoted as the capital city of Cres—in favor of Cres Town, in the sixteenth century and headed towards the southern main city of Mali Losinj, doubling back to stay along the narrow strait at Poljana, straddling the sea east and west.  
We had fascinating drive, watching the landscape and vegetation change under the hot Mediterranean sun, the temperature reaching 34 degrees and we got relief in the warm waters.  
We stopped at the pirate town of Lubenice, perched high on a cliff with the crystal blue waters of the sea lapping below, which has some three millennia of history.  On the north-eastern shore of Cres at Merag, we took a ferry ride to the Isle of Krk—and we are still unsure how to pronounce this tongue-twister (we also passed a placed called "Vrd").  
We explored the stronghold of the City of Krk, with the footprints of several civilizations, including the Roman and the Venetian naval powers and marveled at the old castle and fortress.  Late in the afternoon, beat down by the sun, with only a slight reprieve from the dry Bora winds, we took a campsite on a nearby beach—ready for further adventures.