Donnerstag, 21. Juli 2011
.: Vom Regen in die Traufe...:.
Nachdem die Wettervorhersage fuer Di-Do nicht unbedingt optimale Strandbedingungen versprach, beschlossen wir, nicht einfach nur auf der Ile de Re auf Besserung zu warten. Statt dessen ging's dan
n schon etwas eher weiter gen Sueden. Vorbei an Fouras, wo
eine weitere Vauban-Festungsanlage zu bestaunen war (die erste sahen wir letztes Jahr in Neuf-Brisach im Elsass) gings erstmal in der Region Charente-Martime zum Chateau-de-la-Roche-Courbon. Alles wirkte ueberhaupt nicht wie ein Museum, was wohl daran liegt, dass die alten Gemaeuer noch bewohnt werden, so wird u.a. die Schlosskueche noch gut benutzt. Weiter gings bei Regen bis nach Meschers-sur-Gironde, welches ca. 70 km noerdlich an der Gironde-Muendung liegt. Bekannt wurde dass Oertchen durch seine "Felsenwohnungen", die Steilkueste ist dort ca. 50
m hoch, die Gironde hat sich in das Kalkplateau gefressen. Uebrig blieben Hoehlensysteme, die von findigen und windigen (z.B. Schmuggler, Piraten) Franzosen bewohnt wurden. Mittlerweile scheint es sehr trendy zu sein, eine solche Hoehle zu besitzen, einige wurden ausgebaut, u.a. zu einem Hotel. Am Do. Nachmittag wollen wir noch weiter die Gironde in Richtung Bordeaux hinauf, werden uns wohl ein Plaetzchen in der Naehe von Blaye suchen, dort gibts wiederum eine Vauban-Festung zu sehen und das in einer Kirchruine vermutete Grab des franz. Nationalhelden Roland... wer auch immer das sein mag :-)
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