Den Donnerstag genossen wir nochmal bei hochsommerlichen Temperaturen. Sonderlich viele Bilder sind nicht entstanden, da wir relativ regungslos am Strand gelegen haben. Um
nicht erst am Sonntag ei
ne Punktlandung hinzulegen, beschlossen wir schweren Herzens, die Reise gen Heimat schon am Freitag langsam anzugehen. Am Morgen verließen wir Boyardville in Richtung Festland, kurz vor Erreichen des "Viaduct d´Oléron" (richtig, die kostenlose Brücke) statteten wir der Zitadelle Château d´Oléron (EN/DE) noch einen Besuch ab. Hier hatte ebenfalls der schon etliche Male erwähnte Festungsbaumeister Vauban seine Finger im Spiele, die Zitadelle stellt eine komplexe und bemerkenswerte Befestigungsanlage dar, deren Aufgabe war es, die Mündung der Charente un
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en Hafen von Rochefort zu schützen. Weiter gings über Marennes nach Brouage (EN/DE), welches ursprünglich ein sehr wichtiger Ort für den Handel mit Salz in Europa war. Im 17. Jh. wurde der Ort zu einer Festung ausgebaut. Nach einem Umbau durch Vauban (wir haben damit übringens bis auf 2 Bauwerke mittlerweile alle seiner Anlagen gesehen!!) verlor sie einen Teil
ihrer Befestigungsanlagen. In diesem zauberhaften Ort kann man heute unter anderem das herrliche Gebäude der Halle aux Vivres oder auch das Pulvermagazin Saint-Luc besichtigen. Letzter Stop vorm Sprung auf die Autobahn gen Heimat war die Stadt Saintes (EN/DE). Obwohl der Name so heilig anmutet, geht er eher 'nur' auf eine Gründung durch die Santonen zurück, erstmals erwähnt wurde er jedoch als eine römische Siedlung. Somit verwundert´s auch nicht, dass sic
h in der sehr mediteran anmutenden Kleinstadt (ca. 28.000 Einwohner) jede Menge interessante 'Überreste' römischer Bauwerke finden lassen. Am bekanntesten ist wohl der Arc de Germanicus (EN/DE), welcher bis Mitte des 19. Jh. noch auf einer römischen Brücke über die Charente stand. Nach einer Besichtigung der Kathedrale Saint-Pierre suchten wir im wahrsten Sinne des Wortes nach einem zweiten recht berühmten römischen Bauwerk in Saintes - dem Amphitheater, dessen Vorhandensein die Bedeutsamkeit der Stadt in römischer Zeit untermalt. Obwohl überall in der Stadt vorbildlich kleine Wegweiser die Richtung zeigen sollten, hatten wir doch eher de
n Eindruck, dass hier Touristen auf eine Schnitzeljagd geschickt wurden.
Schweren Herzens verließen wir die Charente-Maritme dann gegen 16.30 Uhr. Um auf der weiteren Rückreise gut an Paris vorbeizukommen (was eigentlich immer heißt, dass man gut durch Paris kommen muss...), begaben wir uns auf die A 10, passierten dann Poitiers, Tours, Orléans und gegen 22.30 Uhr auch Paris. Ursprünglich war noch einen Zwischenübernachtung geplant, aber von unsagbarer Erholung gekennzeichnet entschlossen wir uns für die Non-Stop-Weiterreise. Einzig 'Lady' durfte eine kurze Verschnaufpause haben und sich einen kräftigen Schluck aus dem Ölkanister gönnen. In den frühen Morgenstunden erreichten wir Saarbrücken, gegen 10
.30 Uhr landeten wir dann nach einer Gesamtfahrstrecke von ca. 1.200 km wohlbhalten aber doch recht müde wieder im Unterfränkischen. Die kommenden Tage werden wohl dazu dienen, erstmal alles 'sacken' zu lassen und das Bildmaterial zu sortieren, insges. haben wir mal wieder so 1.500 Bilder auf den Speicherkarten. Ein besonderer Dank geht an unsere mittlerweile 27-jährige Wohnung auf Rädern, die uns während dieses 3000-km-Trips nicht ein einziges Mal (!) im Stich ließ oder auf unangenehme Weise überrascht hat...
Schweren Herzens verließen wir die Charente-Maritme dann gegen 16.30 Uhr. Um auf der weiteren Rückreise gut an Paris vorbeizukommen (was eigentlich immer heißt, dass man gut durch Paris kommen muss...), begaben wir uns auf die A 10, passierten dann Poitiers, Tours, Orléans und gegen 22.30 Uhr auch Paris. Ursprünglich war noch einen Zwischenübernachtung geplant, aber von unsagbarer Erholung gekennzeichnet entschlossen wir uns für die Non-Stop-Weiterreise. Einzig 'Lady' durfte eine kurze Verschnaufpause haben und sich einen kräftigen Schluck aus dem Ölkanister gönnen. In den frühen Morgenstunden erreichten wir Saarbrücken, gegen 10
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