Sonntag, 12. September 2010

.: zurück auf die Insel...:.

Nach nunmehr 2 Jahren Abstinenz (und wir waren vorgewarnt, dass wir Entzugserscheinungen kriegen werden... gelle, Susi?:) wird´s uns im Oktober wieder mal nach Irland verschlagen. Wir bleiben -wie bei unserem letzten Trip- im Westen des Landes und haben diesmal im County Galway ein nettes Häusle aufgetan. Hinsichtlich Freundlichkeit ist die in GB ansässige Fa. Shamrock Cottages (Link s. rechts) absolut zu empfehlen. Fliegen werden wir mit den Zigeunern der Lüfte (nicht meine Erfindung...) bis Dublin, dort haben wir über Budget einen Mietwagen reserviert. Neuigkeiten gibts dann ab Mitte Okt. exclusiv und NUR HIER... ;))

Dienstag, 7. September 2010

.: im Wald und vorm Wald... ein Camping-Experiment in Niederbayern :.

Mit leichter Verspätung ein kleiner Bericht von unserem wohl für dieses Jahr vorerst letzten Trip mit dem Bulli - trotz besten Wetters war´s am Morgen doch schon herb frisch. Aber das mag wohl auch daran liegen, wo´s uns dieses Mal hin verschlug. Geplant war ein verlängertes Wochenende in Niederbayern, gestartet sind wir Samstag. Nach einem kurzen Zwischenstop in Bamberg (Kaffee tanken) gings über Nürnberg nach Regensburg. Die Stadt kannten wir bereits, beide wollten wir ein "Objekt" außerhalb genauer unter die Lupe nehmen: die Walhalla. Sie gilt als das Hauptwerk aller Kunstschöpfungen des bayerischen König Ludwig I. (1825-1848). Der Architekt Leo von Klenze erbaute sie in der Zeit vom 18.10.1830 (Grundsteinlegung) bis zum 18.10.1842 (feierliche Eröffnung). In direkter Nachbarschaft befindet sich die Burgruine Donaustauf, die durchaus das Prädikat "gespenstisch" verliehen bekommen könnte - bei strahlendem Sonnenschein wirkt sie allerdings eher malerisch. Nachdem wir dort ein wenig verweilt haben und sich allmählich frühherbstliche Müdigkeit breit machte, gings auf Suche nach einem geeigneten Nachtquartier, welches uns idealerweise etwas näher Richtung Passau bringen sollte. Bereits vor einigen Wochen fanden wir einen Platz in Regen, der sich dann auch als gepflegt und ruhig erweisen sollte. Die Kombination aus Stadtbesichtigung und Kanu-Tour auf dem 'Schwarzen Regen' werden wir wohl durchaus mal im Hinterkopf behalten. Am kommenden Morgen gings nach der Entscheidung, den Schlafsack zu verlassen und nem Frühstück dann weiter gen Passau. Nach einer wunderbaren Tour durch die Wälder (keine Waldmenschen weit und breit) starteten wir das sightseeing am Passauer Rathaus > Dom St. Stephan > Altstadt > Innstadt. Mit letzter Kraft haben wir dann auch noch die Veste Oberhaus erklommen und wurden mit nem herrlichen Panaromablick belohnt. Wieder mal kündigte sich durch Gähn-Attacken das Ende des Tages an, ein Nachtquartier fanden wir wieder auf halber Strecke nach Regensburg, diesmal in Bernried. Bevor wir auf dem Platz eintrafen, machten wir noch einen Abstecher zum Schloss Egg (auf dem immerhin ein Pippi-Langstrumpf-Film gedreht wurde...). Am Montag Morgen war´s Zeit, gen Heimat aufzubrechen. Nach einer kleinen Stippvisite in der Abtei Metten landeten wir dann wieder wohlbehalten und ohne das uns "Lady" Überraschungen bescherte in Bad Neustadt.

Donnerstag, 15. Juli 2010

.: Ruegen auf Ruegen :.

Seit Sonntag wars etwas ruhig hier auf der Seite - lag wohl daran, dass wir aufgrund der Temperaturen nur vormittags was unternommen und uns dann statt auf die Suche nach einem I-Net-Zugang schnellstmoeglich zum naechsten Strand begeben haben. Wie zuletzt angekuendigt, sind wir nach einem kurzen Bummel durch Sassnitz gen Jasmunder Nationalpark aufgebrochen. Da man per Auto nur auf ca. 3 km rankommt, fuehrte uns der Weg zu den Kreidefelsen dann zu Fuss durch herrlich schattige & alte Buchenwaelder - als wir dann am Koenigsstuhl ankamen, sind wir nicht direkt auf die Plattform, sondern haben uns zur Victoria-Aussicht begeben: die war kostenlos und hatte ausserdem den Vorteil, dass man den Felsen an sich sehen konnte. Nachmittags gings wieder zurueck und ab ins Wasser. Da sich der Montag als extrem heiss ankuendigte, haben wir lieber keine groesseren Touren geplant und begaben uns stattdessen nochmal nach Prora, nach dem Museumsbesuch haben wir die noch vorhandenen Aussenanlagen des mittleren Teils der Anlage gesucht (und gefunden). Wie auf einem Bild zu sehen ist, wurde bereits ein Kai angelegt - dort sollten irgendwann mal Ausflugsdampfer anlegen. Das Museum selbst war interessant und merkwuerdig zugleich - viele kleine Sonderaussstellungen (u.a. ausgestopfte Voegel und Naehmaschinen), der Grossteil der Ausstellung widmete sich zudem der Geschichte der Anlage nach 1945 (16. Kompanie der NVA). Dienstags wars dann nach einer stuermischen Nacht endlich mal etwas bewoelkt – optimales Wetter fuer einen kleine Trip zum Kap Arkona. Wir fuhren wieder soweit wie moeglich ran und wanderten dann ueber das Fischerdorf Vitt an der Steilkueste entlang zum Kap. Auf dem Rueckweg machten wir noch einen Abstecher nach Bergen - dort gabs den Ernst-Moritz-Arndt-Turm und eine echt niedliche Innenstadt zu bestaunen. Eine Begegnung der dritten Art hatten wir dann in einem hier nicht naeher beschreibbaren Café am Markt - die machten vollmundig mit einem Internet-Zugang Werbung (grosse Freude, den wir wollten ja wieder was schreiben). Nachdem wir ca. 15 min. wie bestellt und nicht abgeholt rumsassen, bewegte sich dann ein jovial-weltmaennisch und mit wuesten Anglizismen um sich werfendes Kellner-Maennlein auf unseren Tisch zu - wohlgemerkt erst dann, als mehrere Leute von 3(!) Tischen wieder ohne was zu bestellen abgehauen waren. Irgendwie war der Mensch nicht so ganz von dieser Welt, in Kokser-Manier versuchte er uns dann von den grossen Problemen, die sich aus dem Angebot eines Internet-Zugangs ergeben, zu berichten. Viel antworten konnten und wollten wir nicht - vermutlich haetten wir in den fruehen 90 ern anfangen muessen… vermutlich ist der Gute nie wirklich von seiner Insel runtergekommen, dann ist Bergen nicht nur der Mittelpunkt von Ruegen, sondern wohl auch der seiner kleinen Welt. Der Mittwoch kuendigte sich dann wieder super-heiss an, nach einem Ausflug nach Putbus (gegruendet im fruehen 19.Jh., neoklassizistische Architektur nach dem Vorbild englischer Baeder) haben wir den Rest des Tages wieder am und im Wasser verbracht und uns am Abend den Magen mit leckerem Raeucherfisch gefuellt. Heute (Do) wollen wir nochmal nach Sassnitz duesen und dann eventuell noch das Jagdschloss Granitz besichtigen… das Wetter ist entsprechend guenstig, endlich mal wieder ein paar Woelkchen…

Sonntag, 11. Juli 2010

.: Gigantomanische Bauten und Lido-Flair:.

Nachdem wir recht froh waren, dem seltsamen Regenbogen-Camp in Goehren schon nach nur einer Uebernachtung entkommen zu sein, gings straight on ein Stueck gen Norden bis nach Prora.






Dort fanden wir auch prompt einen sehr angenehmen Platz - auf dem Areal befindet sich eine kleine Kneipe "Zur Muecke", anfangs machten wir uns darueber keinen Kopf und fanden es bestenfalls etwas geschmacklos, spaeter am Abend machte der Name ploetzlich mehr Sinn... :-)




Waehrend J. sich bei geschlossener Tuer der letzten(!) Aufgabe seiner Master-Arbeit widmete, habe ich das letzte Deutschlandspiel mit einer dicken Schicht Autan gepanzert verfolgt. Heute (So.) haben wir uns grad auf den Weg nach Sassnitz und zur Stubbenkammer/Koenigsstuhl gemacht - zunaechst haben wir erstmal in Sassnitz ein Cafe mit WLAN gefunden (s. letztes Bild), gleich gehts auf zum Hafen, vielleicht nehmen wir in Anbetracht der Temperaturen auch nur ein Boot und schauen uns die Felsen auf dem Wasser schaukelnd an... :-)

Freitag, 9. Juli 2010

.:and that's why the lady is a tramp:.

We had a very fulfilled last day in Trassenheide, relaxing on the beach, and visited the big metropolis--the capital of Usedom, Wolgast. 
Early, well ealier, we got up to depart for the Island of Ruegen.  Back on the mainland, we took a look around Hanseatic Greifswald and explored the old city, after a stop at the ruins of the cloister Eldena, a part of the European wide brick gothic strasse, and the old wooden drawbridge at the fishing village of Wieck.
  It was only a short distance to the next island, but it seemed like we covered a lot of ground, the trip protracted a bit by a surprise ferry ride.  On the way via the regal bath town of Putbus, we drove along another strasse, another corridor of trees stretching into the horizon.  We aimed for the beaches of Sellin and found a campsite at nearby Goehren.  It was later in the afternoon and not wanting to find all campsites with no vacancies, we took this one--but it turned out to be a bit of bust.
We were assigned a place on top of steep sandy hill that Lady, the VW bus, could not quite manage and after a hot afternoon in the baking sun, we eased the exhausted Lady into her mooring which turned out to be in a parking lot opposite the bathrooms.  Ah well, the beach with the craggy landscape turned out to be a nice reward, and we are still having a very nice time.  Perhaps the Lady should be called Diva.

Donnerstag, 8. Juli 2010

.:Ostseekueste wave rebelzzz....:.

Nachdem wir ueber die Ausstattung unseres ersten Campingplatzes (insbes. WLAN!) ueberrascht waren, mussten wir uns fuer die kommenden Tagen mit den Normalitaeten anfreunden - was im Klartext heisst: nicht jeden Tag konnten wir hier was nettes hinterlassen.
 Nachdem Waren/Mueritz so eine Art Zwischenstation war, gings am So. dann nach einem kleinen Stadtbummel weiter Richtung Usedom - mit kurzem Halt in Ivenack (es gibt uebr. eine gleichnamige Stadt in der Bretagne, die vor vor 2 J. gesehen haben) bei den 1000-jaehrigen Eichen. Zunaechst haben wir Ahlbeck angepeilt - dort hat die Schickeria schon Einzug gehalten, bei all den Porsche- und Mercedes-Cabrios war unser Bus der Hingucker schlechthin.
Auf der Suche nach einem geeigneten Campingplatz gings
ueber Heringsdorf bis nach Ueckeritz. Bei heftigsten Temperaturen haben wir dann nur noch das Sonnensegel aufgebaut und uns dann in die kuehlen Fluten geworfen die waren an dem Tag aufgrund des ablandigen Windes aber wirklich so kuehl, dass einem die Zehen abgestorben sind!). Am kommenden Tagen wollten wir eigentlich
erst per Auto die Gegend erkunden, aber "Lady" (seit jenem Tag hat der Bus einen Namen) hat ihren Unwillen bekundet - Vergaserflansch gerissen, aber das Ersatzteil
war an Bord.
dafuer gings dann am Dienstag nach Peenemuende - dort haben wir uns nicht mit ca. 100 anderen in den ollen russischen U-Boot-Pott begeben, sondern
haben das Museum der Heeresversuchsantalt (V1 und V2\A4-Produktion vor '45, danach allerhand anderes fliegendes Zeugs, von dem keiner recht was wusste) bevorzugt.

War auf jeden Fall eine Besichtigung wert! Gestern (Mi) gings dann weiter nach Trassenheide - dem einzigen Campingplatz mit Internetzugang weit und breit.
Ausser das J. hier noch was fuer den letzten Part seiner Masterarbeit machen kann, ist der Platz auch noch schoen und liegt direkt hinter den Duenen. Morgen (Fr) wollen wir dann ueber Greifswald weiter auf die Insel Ruegen - einen geeigneten Platz suedlich von Putbus haben wir schon ins Auge gefasst... wir werden sehen und melden uns bald
wieder!:-)

Samstag, 3. Juli 2010

du hast den farb film vergessen

We have arrived at our first destination on our grand tour of the Ostsee--the Baltic coast.  It is strange that we are able to blog from a camp-site, but there are full amenities--though not necessarily apropo to camping, including a public-viewing of Germany trounsing Argentina and free WiFi.  We are at the edge of the Mueritz Nature Park, on the shore of the lesser, Binnenmueritz, but nonetheless part of the second largest lake in Germany, and just outside of Waren. 
After a hellishly hot long drive in the Bulli from 0600 until 1400, from Unterfranken to the Mecklenburg-Vorpommern Seeplatte, we set up camp and then went for a dip in the lake.  The area is wonderfully unspoiled, I think--very East German to some extent but just beautiful and relaxing.  Once we left the Autobahn, we followed a rented Trabant--H detected it first by the exhaust smell and that was uncanny through a tree-lined corridor to Waren.  Tomorrow, we plan to explore the area and then onto the Ostsee, Herringsdorf on the island of Usedom.