Wie bereits geschrieben - wir sind am Samstag (nicht allzu früh) am Morgen ziemlich hungrig nach etwas Abwechslung und Erholung gen Süden gestartet. Wir wollten uns nicht allzu viel für für einen Tag vornehmen und den Weg bis an die ligurische Küste in zwei Etappen zurücklegen.
Die Strecke am Bodensee vorbei über Chur bis nach Lugano war uns bereits vom letzten Jahr gut bekannt. Obwohl wir uns zunächst etwas vor den schweizerischen Preisen scheuten, entschieden wir uns für einen ersten Campingplatz am Luganer See. Die Lage war perfekt, wir standen fast direkt am Wasser, wettertechnisch bekamen wir schon mal einen Vorgeschmack auf die kommenden Tage.
Am Sonntag ging’s dann zügig weiter… da wir dir ligurische Küste auf einem größeren Abschnitt kennen lernen wollten, änderten wir kurzerhand die Planung ein wenig. Anstatt direkt in die Region um Genua zu fahren, entschieden wir uns, bei Milano gen Turin abzuzweigen und dann über Cuneo ein Stück franz. Piemont mitzunehmen. Naja, ganz ohne Hintergedanken war dieser Plan nicht - immerhin sind die Spritpreise in Frankreich vergleichsweise ‚supergünstig‘… So ganz nebenbei führte uns die Strecke durch das traumhafte Roya-Tal und den Tunnel de Tende. Der wurde 1882 eröffnet und war bis 1964 auch noch die längste befahrene ‚Alpenröhre‘… heute ist er die älteste und mit nur 5 m Breite auch die gefährlichste.
Unweit von San Remo fanden wir mit dem Campingplatz ‚Villaggio die Fiori‘ gleich einen optimalen Startpunkt für eine am Montag folgende Tour durch den doch recht belebten und stellenweise pompös wirkenden Badeort, der seinen ‚Rang‘ als DIE Zocker-Hochburg erst mit dem Wachsen von Monte Carlo & Konsorten abgeben musste.
Noch am selben Tag besichtigten wir das nur wenige Kilometer entfernte Bussana Vecchia, im Jahr 1887 durch ein Erdbeben zerstörtes Ruinendorf, welches nunmehr von Künstlern übernommen worden zu sein scheint - beeindruckend und auf jeden Fall empfehlenswert! Einen Campingplatz fanden wir am Abend vor den Toren Cervos, eine echten Kleinod an der ligurischen Küste (jaja… am Abend war auch gleich noch Zeit für einen Bummel durch den Ort).
Am heutigen Tag tauchten wir ins Getümmel einer der größten und wirklich(!) sehenswerten Städte an der ligurischen Küste ein: Genua. Anstatt viel zu schreiben, lassen wir lieber die Bilder sprechen. Einen guten und günstigen (!) Parkplatz fanden wir in der Nähe des Porto antico - nach einem kurzen Fußmarsch ums Hafenbecken lagen alle Sehenswürdigkeiten in Reichweite.
Wer wettertechnisch Pech hat, sollte
auf jeden Fall etwas Zeit fürs das Aquarium einplanen (fünftgrößtes
Museum Italiens). Wer mit vergleichbar gutem Wetter wie wir belohnt
wird, nimmt sich natürlich den Rundgang durch die belebte Stadt vor, die
so ziemlich an jeder Ecke irgendwie genial und vor allem… ähm… reich
ausschaut. Wir habend gewagt und haben in der Via Garibaldi einen
Cappuccino zu uns genommen… ließ sich noch ohne Bauchschmerz bezahlen.
Danach ging’s ostwärts weiter die Küste entlang. In Bogliasco haben wir unseren Campingplatz für die Nacht gefunden.
Morgen soll’s weiter gen Portofino gehen - aber wir verraten mal noch nicht soooo viel… ;)
Morgen soll’s weiter gen Portofino gehen - aber wir verraten mal noch nicht soooo viel… ;)
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