Am Montag steuerten wir zunächst das in Charlottenburg-Wilmersdorf gelegene Olympiastadion
an, welche 1936 anlässlich der Olympischen Sommerspiele erbaut wurde. Das weitläufige Gelände zu finden, war nichtz schwer - umso komplizierter war jedoch die Suche nach einem (Hinter-)Eingang, die wir dann auch nicht zuletzt wegen der nochmal deutlich verschärften Wetterlage (-11°C) nach einer Stunde abbrachen. Besichtigungen sind leider nur an Tagen möglich, an denen keine Fußballspiele stattfinden.
Da wir nun schonmal in "dieser Ecke" der Stadt waren, lohnte sich ein Abstecher zur Spandauer Zitadelle--wer da nur ein Türmchen mit einer Mauer drumherum erwartet, wird überrascht sein. Neben der Tatsache, dass sie heute Rückzugsort für ca. 10.000 Fledermäuse ist
, diente sie oft auch als Kulisse für Filmaufnahmen. Unter anderem wurden folgende
Filme teilweise auf der Zitadelle gedreht: Die Edgar Wallace (DE/EN)-Filme "Der Rächer" (1960) und "Der Hexer" (1964). Die Kapitulation der Zitadelle im 2. Weltkrieg wird in dem von der DEFA 1968 produzierten Film "Ich war neunzehn" dargestellt. Weil die DEFA keine Genehmigung für Dreharbeiten in Spandau erhielt, wurde das Eingangsportal originalgetreu nachgebaut---Not macht erfinderisch. Die von Kaiser Wilhelm II. 1895 in Auftrag gegebenen riesigen Marmorstatuen für die Siegesallee (DE/EN) im Tiergarten haben u.a. hier ihr neues Heim gefunden---zmindest jene, die das Ende des 2. WK überlebt haben.
Um unsere Finger wieder beweglich zu bekommen, düsten wir dann erstmal schnell wieder nach Mitte, um eine Café aufzusuchen--Gott sei Dank gibt´s in Berlin ja mehr Starbucks-Filialen als Bäcker. Wir gingen dann dem Tip nach, dass unter den Bögen der S-Bahn-Trasse in der Nähe der Friedrichstraße
mind.(!) 30 Antik-Stores zu finden seien--offebar haben nicht alle überlebt, wir fanden ungefähr die Hälfte. Diese waren allerdings augenscheinlich auf Touristenfang ausgerichtet,
die Damen und Herren hatten irgendwie alle einen Geier-Blick drauf und überboten sich bei einem sicher guten Angebot in den Preise... nix für uns, wir verlassen uns dann lieber auf Schnäppchen auf weniger populären Flohmärkten. Unweit des Brandenburger Tores besichtigten wir dann noch das Portal des Anhalter Bahnhofs (DE/EN) sowie das Holocaust-Mahnmal, welches bei Näherkommen zunächst erstmal garnicht so sehr ins Augesticht, bei Durchlaufen dann aber seine sehr beklemmende Wirkung entfaltet.
Nach einem kurzen Abstecher zum Ku'damm (DE/EN) und einer kleinen Tour durch "Harrod´s von Ber
lin" (KaDeWe) brüllten unsere Mägen nach Nahrungsaufnahme. Aufgrund der einsetzenden Rushour glich die Fahrt Richtung Hackescher Markt dem Transport in einer Sardinendose. Dort angekommen, musste das Hungerfühl noch kurz hinter einem kurzen Bummel durch die Hackeschen Höfe zurückstehen, dann fanden wir ein Plätzchen in einer wirklich guten Osteria direkt am Markt.
Am Dienstag war´s dann Zeit, die Rückreise anzutreten. Aufgrund der
Nähe zur unsere Reisestrecke bot außer einer Stippvisite zum 2008 zumindest für Passagier- un
d Transitflüge geschlossenen Flughafen Tempelhof (DE/EN) auch ein kleiner Umweg über Potsdam an. Obwohl man die weitläufigen Parkanlagen von Schloss Sanssouci wohl besser im Frühling besucht, konnten wir ein paar wunderbare Blicke erhaschen. Nach eigenen Skizzen ließ der preußische K
önig Friedrich der Große in den Jahren 1745–1747 ein kleines Sommerschloss im Stil des Rokoko errichten. Seit 1990 steht Sanssouci mit seinen Schlössern und dem weitläufigen Schlosspark als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO. Im Park und auf dem angrenzenden Klausberg entstanden neben dem Schloss Sanssouci unter Friedrich dem Großen noch weitere Gebäude und kunstvolle Architekturen, die auch heute noch erhalten sind: u.a. Neues Palais, Neptungrotte und Bildergalerie.
Da wir nun schonmal in "dieser Ecke" der Stadt waren, lohnte sich ein Abstecher zur Spandauer Zitadelle--wer da nur ein Türmchen mit einer Mauer drumherum erwartet, wird überrascht sein. Neben der Tatsache, dass sie heute Rückzugsort für ca. 10.000 Fledermäuse ist
Um unsere Finger wieder beweglich zu bekommen, düsten wir dann erstmal schnell wieder nach Mitte, um eine Café aufzusuchen--Gott sei Dank gibt´s in Berlin ja mehr Starbucks-Filialen als Bäcker. Wir gingen dann dem Tip nach, dass unter den Bögen der S-Bahn-Trasse in der Nähe der Friedrichstraße
Nach einem kurzen Abstecher zum Ku'damm (DE/EN) und einer kleinen Tour durch "Harrod´s von Ber
Am Dienstag war´s dann Zeit, die Rückreise anzutreten. Aufgrund der
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