Freitag, 23. Mai 2014

.: Italy... we're coming!!!! :.

Ok, zugegeben... die fleißigsten waren wir dieses Jahr noch nicht... :)

Liegt wohl daran, dass wir urlaubstechnisch ziemlich ausgehungert sind und uns für dieses Jahr möglichst ein paar längere Zeiträume für die camping-freundlicheren Monate des Jahres zusammen gespart haben.
Genug der Vorrede - morgen geht's los. Durch die Schweiz und vorbei an Milano und Turin werden wir am Sonntag die Küste bei Sanremo erreichen.
Damit setzen wir sozusagen die Tour entlang des Mittelmeeres fort, die im Herbst letzten Jahres an der südfranzösischen Küste bei Cannes endete.

Über Genua und La Spezia solls bis nach Livorno gehen - nach Lust und Laune werden wir dann entscheiden, ob wir uns noch Pisa, Siena und Lucca anschauen. Meine Damen und Herren - sie dürfen gespannt sein :)

Montag, 12. Mai 2014

.: ausflugziel kassel :.

A short while ago, H and I had the chance to explore the northern Hessian city of Kassel and the region. After driving for a few hours through the rolling hills of the Wetterau agricultural region, our first stop brought us to the Palace of Wihelmsthal about ten kilometers northwest of the city.
This summer residence was build at the end of the Baroque era for Count Wilhelm XIII and previsioned many Rococo design elements and was a really fantastic little vacation cottage, built with the help of the architects that designed the Palace Sanssouci in Potsdam.
The expansive park contained a lot of pedigreed landscaping and canals, ponds and fountains as well as some architectural follies that turned into a really nice way to preview what we were about to experience next. Just having recently gained status as an UNESCO World Heritage Site, I believe the Bergpark Wilhelmshöhe is yet bracing itself for more throngs of tourists—not that the four and a half kilometer long garden populated with artificial ruins, grottoes, temples and even a medieval castle in miniature was anything to disappoint or crowded—as it was a little hard to imagine how full and bustling the park would be when the water-show was switched on.
The spectacle only happens on Wed- nesdays, Sundays and holidays in the afternoons and I wager it is really unbelievable, as water cascades some seventy meters down a causeway with a colossal of Hercules surveying the whole park and with a look back to the Palace Wilhelmshöhe, stately but itself only originally a little hunting-lodge. It was pretty cool that the royals had all these toy forts and tree-houses built and installed in such a fine playground.
We spent several hours there but one could easily spend a whole day and not see everything.
 Next, we went to the town itself and explored the inner-city and stopped at the Orangerie (a Renaissance era structure that originally used as a hot-house for growing exotic plants) for drinks in the Karlsaue gardens along the river Fulda. It was very pleasant there and filled with people enjoying the afternoon sun.
Later, we went a little further a long the river to the point were it converged with the Werra, just across the border into the state of Niedersachsen and set up camp on the little islet of the medieval town of Hannoversch Münden—now abbreviated Hann. Münden because of its historical ties to the city and kingdom of Hannover and to avoid confusion. It was a very pleasant end to long day's journey and we took a walk among the half-timbered houses and along the river in the evening.






Dienstag, 18. März 2014

.: das Völki und umgebung :.


Over the weekend, we had the chance to visit Leipzig and made a sojourn again to the hallowed grounds of the monument known as the Völkerschlachtdenkmal (apparently called ,,das Völki" locally for short), erected a century after a decisive battle of the armies in 1813 of the forces which we would later come to recognize as a united Germany and Russian troops that caused Napoleon's surrender on this front and help end the wars the French general had perpetrated across Europe.
The giant pyramid-like structure is impressive enough when viewed from the outside—taller than the Statue of Liberty, for reference, and this past centennial anniversary (October 2013, two hundred years after the Battle of the Nations) saw an extensive refurbishment to the interior of the crypt that restored the monument inside and out to its original neo-classic glory, somewhat of a precursor to the Art Deco movement.

It is one of the finest examples of the gigantic works commissioned by Kaiser Wilhelm to foster unity among the formerly divided factions of Germany, included in a list with the likes of the Kyffhäuser monument of Barbarossa in Thuringia, the Valhalla temple in Bavaria and the personification Germania depicted on the Niederwalddenkmal in Hessen.
The granite colossal figures that populate and stand watch over the tomb have allegorical meanings, and one accends a maze of stairwells and hidden passages to get to the upper levels, including steps that go through one of the statues, like the mysterious and protective architecture of the ancient Egyptians, whose inspiration is apparent.
Above, there is a towering cupola decorated in bas-relief mounted knights that opens up to an observation deck with sweeping views of the city below.  I am glad that we took the chance to appreciate this memorial site once again.

Sonntag, 9. März 2014

.: Driving along the romantic road :.

Über einen verpatzten Winter zu meckern, wird allmählich überflüssig - man darf hingegen seit Tagen einen (vielleicht) schon verfrühten Frühling loben... aber warten wir´s ab, es könnte ja auch noch mal -20°C im Mai geben. Wie auch immer... als wir die Wettervorhersage für´s Wochenende lasen, war klar: "wir müssen raus". Es galt nur noch, die Planung mit einer schon feststehenden kleinen Feierlichkeit am Samstag Abend in Schweinfurt abzustimmen. Die Wahl fiel auf eine kleine Tour entlang der Romantikstraße (oder auch: Romantische Straße), die ihren Anfang bei Würzburg nimmt. Sie führt vom Westen Frankens ins bayerische Schwaben, über ein Stück oberbayerisches Gebit bis zum Alpenrand im Ostallgäu, wieder im Regierungsbezirk Schwaben. Die Straße erstreckt sich dabei über 413 km bis nach Füssen. 

Unseren ersten kleinen Stop legten wir in Tauberbischofsheim ein. Wir parkten in der Nähe der Peterskapelle, dem ältesten Kirchenbau der Stadt. Heute gilt die Peterskapelle als Kulturdenkmal von besonderer regionaler Bedeutung. 

Datiert wird die Kapelle in die Romanik, um 1250. Von hier aus führte uns der Weg in die Fußgängerzone und dann recht zügig zum
Kurmainzischen Schloss, in welchem unter anderem das Tauberfränkische Landschaftsmuseum untergebracht ist.


Weiter gings nach Bad Mergentheim, dessen Geschichte eng mit der des Deutschen Ordens (auch Deutschherrenorden) verbunden ist. Unser kleiner Stadtrundgang begann auf dem Marktplatz mit dem markanten Rathaus im Renaissancestil, welches vom Deutschen Orden zwischen 1562 und 1564 gebaut wurde. In unmittelbarer Nähe zum Rathaus findete sich der 1855 errichtete Marienbrunnen. 




Auf der anderen Seite des Marktes, gegenüber vom Rathaus, findet sich ein anderes Wahrzeichen der Stadt, die sogenannten Zwillingshäuser. 1780 im frühklassizistischen Stil errichtet, sind die Gebäude architektonisch nahezu identisch und durch einen Portalbogen miteinander verbunden. An ihnen ist der damals geltende hohe gestalterische und städtebauliche Anspruch in der Stadt ablesbar. In fast unmittelbarer Nähe des Schlosses (heute Sitz des Deutschherrenmuseums) fanden wir dann ein gutes Plätzchen für 'nen Kaffee und etwas süße Sünde mit Schlagssahne.

Gegen 16:00 Uhr brachen wir zur letzten Station unseres Mini-Ausflugs auf, wir fuhren weiter bis nach Weikersheim. Dort waren wir bereits in 2008 schonmal und erinnerten uns, damals schon ein ähnlich schönes Wochenende im März "erwischt" zu haben. Sehenswert (und auch nicht zu übersehen) ist sicher das Schloss Weikersheim. 



 
Imposant und von außergewöhnlicher Ausstrahlung liegt der große barocke Schloßpark, angelegt im Stile von Versailles, hinter dem prunkvollen Renaissanceschloß. Am Ende, das Ziel eines jeden Spazierganges im Park, die Orangerie, mit herrlichem Blick auf die Steinriegelhänge des Taubertals. 


Irgendwie machte uns so ein Tag mit Sonne und frischer Luft dann doch in positiver Weise "zu schaffen" - heißt: wir waren einigermaßen platt. So gesehen mag es zwar ein mieser Winter gewesen sein, aber hatte schlussendlich doch denselben Effekt - er hat müde gemacht... aber das is' jez

Samstag, 25. Januar 2014

.: Loreley ley ley... :.

"Jeder wollt sie zur Frau,
Doch ihr Herz war nicht mehr frei,
Denn sie hat nur einen geliebt,
Doch der zog in den Krieg
Und er kehrte nicht mehr heim,
Es gab nichts mehr was ihr noch blieb.
Und sie saß auf einem Felsen überm Tal,
Wo der Rhein am tiefsten war.
Und dort sang sie ihr Lied,
Und wer hörte, wie sie sang,
Der vergaß dabei die Gefahr.
Loreley ley ley,
Unter dir da fließt der Rhein
Wie ein blaues Band
Durch das weite schöne Land. [...]


...ziemlich altes Ding von 'Dschingis Khan' (1979). (which was a german pop band originally formed in 1979 to compete in the Eurovision Song Contest).

Aber nichtsdestotrotz ein guter Aufhänger für einen kleinen Beitrag - zumindest was die Anziehungskraft der besungenen Region anbelangt. Der Winter in 'good old germany' ist definitiv nicht das, was er mal war oder sein sollte. Somit war´s möglich auch schon mal Mitte Januar eine kleine Ausfahrt den Rhein entlang zu wagen. Wir starteten natürlich (..) in Wiesbaden, fuhren zunächst über Eltville und dann entlang der Rheinuferstraße über Lorch bis nach Kaub.
Dort muss man natürlich gleich mal stoppen und einen Blick auf Burg Pfalzgrafenstein werfen - bei Sonnenschein sicher eine doppelde Augenweide. Sie wurde von Ludwig dem Bayern, im Rhein als eine Zollburg errichtet und hatte die Aufgabe, die Einnahme des Schiffszolls in der gegenüber gelegenen rechts-rheinischen Zahlstelle in Kaub zu überwachen.
Bei etwas trüber werdendem Wetter (keine Sorge - es hielt sich den Rest des Tages ganz wacker) ging´s weiter bis zum berühmten Loreley-Felsen, einem Schieferfelsen bei Sankt Goarshausen, der sich am östlichen, rechten Rheinufer als 132 Meter hoher steil aufragender Felsriegel dem Strom in den Weg stellt.
Schon im Mittelalter war die Loreley ein bekannter Ort, zum einen wegen des markanten Felsens als Wegmarke, zum anderen wegen der gefährlichen Stelle für die Schifffahrt.

Im Anschluss an eine ausgiebige Besichtigung, inklusive eines Fußmarschs zur Loreley-Statue, nahme wir die Fähre nach St. Goar.
Dort führte uns der Weg zunächst auf die Burg Rheinfels  (im Winter leider keine Innenbesichtigung möglich...tztzztzzz). Nach ihrem Ausbau zur Festung war sie die größte Wehranlage im Mittelrheintal zwischen Koblenz und Bingen.
Weiter ging´s auf der anderen Rheinseite zurück gen Bingen und Mainz. Zunächst erreichten wir Bacharach, ebenfalls eine Stadt im Unesco-Welterbe, der ursprüngliche Name Baccaracus deutet auf einen keltischen Ursprung hin. Oberhalb des Ortes erhebt sich die Burg Stahleck, wir schafften es aber nur bis zur Wernerkapelle - einem rheinromatischen Wahrzeichen.
Sie ist Nachfolgerin einer an gleicher Stelle gelegenen dem heiligen Kunibert geweihten Kapelle. Allmählich machte sich Kaffeedurst breit, ein paar Kilometer weiter in Bingen wurden wir fündig, für eine ausführliche Stadtbesichtigung reicht die Zeit dann nicht mehr (J war aber ohnehin schon hier unterwegs), gegen Abend landeten wir wir wieder safe in Wiesbaden und ließen den Abend bei einem Italiener ausklingen...

Montag, 20. Januar 2014

.: tann:rhön ... grenzenlos schön :.

Taking advantage of the early spring (or very late arrival of winter), we took a little trip to the northern reaches of the Rhön and explored the village of Tann. The town at nearly the geographic centre of Germany (at the Landerdreieck of Bavaria, Hessen and Thuringia, and whose town motto, with the reunification, is in reference to that) was founded by itinerant monks from present-day Northern Ireland and called the tributary of the Werra river running through the landscape here the Ulster because it reminded them of home.
The village was dominated by the tall spires of an impressive neo-Gothic church, which really over-shadowed the old town. There was also an ensemble of connected palaces, known as the Blue, Yellow and Red Schloßer, that were still the residences of the descendents of the barons of Tann. The water-shed area that fell under their fiefdom was once an important source of potash (Kalisalz) for the production of potassium-rich fertilizers. 
Wanting to keep control of this natural resource was in part responsible for keeping the traditional borders of Bavarian where Tann forms a penninsula into Thuringia. H inspected the Elf-Apostel-Haus (House of the Eleven Apostles) built in the year 1500 that was currently up for sale on the market square.
Afterwards, we passed a little settlement called Rhönhauschen (Little House in the Rhön) that is basically the municipal incorporation of a guesthouse—one sees a lot of this, where out-of-the-way restaurants have their own city-limits, and had a little coffee and what's called a Windbeutel, sort of like a strawberry short-cake.

Mittwoch, 1. Januar 2014

.: Happy New Year 2014 from Cologne!! :.

Nachdem wir uns schon ewig vorgenommen hatten, mal einen kleinen Städtetrip gen Köln zu unternehmen, haben wir kurzerhand die Zeit um die Jahreswende für eine Stipvisite genutzt. Aus dem Vorhaben, nach Mitternacht noch etwas um die Häuser zu ziehen, wurde dann nach dem atemberaubenden Feuerwerk nicht mehr arg viel - wir schieben das einfach mal auf die doch recht frostigen Temperaturen am Neujahrsmorgen, als auf unsere Motivation oder gar auf's Alter... :-)