Sonntag, 31. Juli 2011

.: bye bye La France :.

Den Donnerstag genossen wir nochmal bei hochsommerlichen Temperaturen. Sonderlich viele Bilder sind nicht entstanden, da wir relativ regungslos am Strand gelegen haben. Um nicht erst am Sonntag eine Punktlandung hinzulegen, beschlossen wir schweren Herzens, die Reise gen Heimat schon am Freitag langsam anzugehen. Am Morgen verließen wir Boyardville in Richtung Festland, kurz vor Erreichen des "Viaduct d´Oléron" (richtig, die kostenlose Brücke) statteten wir der Zitadelle Château d´Oléron (EN/DE) noch einen Besuch ab. Hier hatte ebenfalls der schon etliche Male erwähnte Festungsbaumeister Vauban seine Finger im Spiele, die Zitadelle stellt eine komplexe und bemerkenswerte Befestigungsanlage dar, deren Aufgabe war es, die Mündung der Charente und den Hafen von Rochefort zu schützen. Weiter gings über Marennes nach Brouage (EN/DE), welches ursprünglich ein sehr wichtiger Ort für den Handel mit Salz in Europa war. Im 17. Jh. wurde der Ort zu einer Festung ausgebaut. Nach einem Umbau durch Vauban (wir haben damit übringens bis auf 2 Bauwerke mittlerweile alle seiner Anlagen gesehen!!) verlor sie einen Teil ihrer Befestigungsanlagen. In diesem zauberhaften Ort kann man heute unter anderem das herrliche Gebäude der Halle aux Vivres oder auch das Pulvermagazin Saint-Luc besichtigen. Letzter Stop vorm Sprung auf die Autobahn gen Heimat war die Stadt Saintes (EN/DE). Obwohl der Name so heilig anmutet, geht er eher 'nur' auf eine Gründung durch die Santonen zurück, erstmals erwähnt wurde er jedoch als eine römische Siedlung. Somit verwundert´s auch nicht, dass sich in der sehr mediteran anmutenden Kleinstadt (ca. 28.000 Einwohner) jede Menge interessante 'Überreste' römischer Bauwerke finden lassen. Am bekanntesten ist wohl der Arc de Germanicus (EN/DE), welcher bis Mitte des 19. Jh. noch auf einer römischen Brücke über die Charente stand. Nach einer Besichtigung der Kathedrale Saint-Pierre suchten wir im wahrsten Sinne des Wortes nach einem zweiten recht berühmten römischen Bauwerk in Saintes - dem Amphitheater, dessen Vorhandensein die Bedeutsamkeit der Stadt in römischer Zeit untermalt. Obwohl überall in der Stadt vorbildlich kleine Wegweiser die Richtung zeigen sollten, hatten wir doch eher den Eindruck, dass hier Touristen auf eine Schnitzeljagd geschickt wurden.
Schweren Herzens verließen wir die Charente-Maritme dann gegen 16.30 Uhr. Um auf der weiteren Rückreise gut an Paris vorbeizukommen (was eigentlich immer heißt, dass man gut durch Paris kommen muss...), begaben wir uns auf die A 10, passierten dann Poitiers, Tours, Orléans und gegen 22.30 Uhr auch Paris. Ursprünglich war noch einen Zwischenübernachtung geplant, aber von unsagbarer Erholung gekennzeichnet entschlossen wir uns für die Non-Stop-Weiterreise. Einzig 'Lady' durfte eine kurze Verschnaufpause haben und sich einen kräftigen Schluck aus dem Ölkanister gönnen. In den frühen Morgenstunden erreichten wir Saarbrücken, gegen 10.30 Uhr landeten wir dann nach einer Gesamtfahrstrecke von ca. 1.200 km wohlbhalten aber doch recht müde wieder im Unterfränkischen. Die kommenden Tage werden wohl dazu dienen, erstmal alles 'sacken' zu lassen und das Bildmaterial zu sortieren, insges. haben wir mal wieder so 1.500 Bilder auf den Speicherkarten. Ein besonderer Dank geht an unsere mittlerweile 27-jährige Wohnung auf Rädern, die uns während dieses 3000-km-Trips nicht ein einziges Mal (!) im Stich ließ oder auf unangenehme Weise überrascht hat...

Donnerstag, 28. Juli 2011

.: chariots of fire :.

Ende letzter Woche nur auf Badewetter zu hoffen, war nicht unser Ding. Nachdem wir die Düne von Pilat hinter uns gelassen haben, fanden wir ca. 50 km südlich bei Mimizan einen schönen Platz am malerisch gelegenen Etang d’Aureilhan (die Einheimischen nennen ihn nur “Le Lac”). Unterwegs stießen wir noch auf einen “Brocante” (dt. Flohmarkt), wo’s einige Kleinigkeiten zu ergattern gab. Am See angekommen, nutzten wir den restlichen schönen Tag für eine Kanufahrt auf dem See. Da wir irrsinnigerweise meinten, wir müssten ihn in dieser Nußschale mittig überqueren, stellte sich der Muskelkater auch bereits am Abend und nicht erst am kommenden Tag ein. Am Sa. Abend zog’s dann wettertechnisch etwas zu, voller Hoffnung haben wir dann am kommenden Morgen die Augen ganz langsam geöffnet – geholfen hat’s wenig. Uns erwartete ein mehr oder weniger verregneter Sonntag, den wir aber wenigstens für eine längere Radtour ans Meer nach Mimizan-Plage nutzen konnten. Der Montag startete noch düsterer mit heftigstem Regen… am Vorabend hatten wir schon beschlossen, beizeiten in die Gänge zu kommen und ggf. zu “flüchten”… und das taten wir dann auch :-). Nach einem Blick auf’s Wetter versprach der Norden etwas bessere Aussichten, also eilten wir in einem 4-Stunden-Ritt durch’s Medoc und über die Fähre von Royan auf die Ile d’Oleron. Und das war dann wohl ‘ne gute Entscheidung, denn unmittelbar nachdem wir die (diesmal im Gegensatz zur benachbarten Ile de Re kostenlose) Brücke überquert hatten, klarte es auf. Entgegen der Empfehlung des Navi’s fanden wir im Reiseführer die die empfehlenswerte Route des Huitres direkt an der Ostküste entlang, die uns an den Austernfarmen vorbeiführte, die die Insel so berühmt machten (Anm.: nicht nur berühmt, sondern in bescheidenem Maße wohl auch vermögend, wie der aus Kilometern Entfernung bereits sichtbare gigantische Kirchturm von Marennes auf dem Festland beweist). Vor den Toren von Boyardville fanden wir einen schönen Campingplatz mitten in einem Fichtenwald direkt hinter der Düne. Am Abend fand sich Zeit für einen ausgedehten Strandspaziergang, Fort Boyard dist zum Greifen nah. Am Diestag wurde die Jagd nach gutem Wetter belohnt, wir unternahmen wieder ne längere Radtour an der Ostküste der Insel bei sonnigen 23 Grad.

On Wednesday, extending our stay in the campsite in the Saumonards Forest fronting the Grand Plage by Point Boyard, we decided to devote the day to a longer bicycle excursion, seeking out firstly the Côte Sauvage (Wild Coast) on the Atlantic side of the island. I suppose it is a good thing that we are on an island, since it is a bit more of a challenge to get hopelessly lost; we discovered soon that the bike trails were rather incomplete and the signage was lacking. Braving the main thoroughfares, we crossed to the village of Dolus, brilliantly white-washed and very Mediterranean looking. There we went to the beach that is apparently a big draw for surfers, and it did have a different character than our base-camp beach and the waves were stronger. We followed the coast line for a while to La Continiére and meandered on calmer roads through the island capital of St. Pierre, had a coffee and tried to gain our bearings. St. Pierre has an imposing 12th century church tower that made a good guide-point in town, which though inland burned with an eternal flame as a beacon for those lost at sea. After that, however, we were navigating on memory and the direction of the setting-sun, gambling on a short-cut through more fields of oyster-culture and little ranch-lands riveted with salt-water canals. We did make it through these glades and back through the nearby town of Boyardville, which if I am interpreting the city-limits signs and a bumper-sticker correctly—is declaring independence from the Republic of France over zoning laws. I will have to look into this revolution later. We ought to have a few more days in the sun to come.

Samstag, 23. Juli 2011

.: blayais, bourgeois, bordelais :.

After visiting the grottoes of Meschers-sur-Gironde and learning the interesting and varied history and use of the place, a pirate’s lure and lair and a hidden place for Protestants to worship, we made our way in the direction of Bordeaux, taking a leisurely drive along the shores of the Gironde where the waters of mighty river and Atlantic mixed. En route, we watched the scenery pass of lush vineyards and chateaux hewn out of cliffs and ancient churches. With a break in the weather and better boding for the rest of our vacation, there was just too much to see and we could take weeks just to explore this stretch of road. We stopped in the afternoon at the town of Blaye, featuring another of the prolific builder Vauban’s citadels. The occasion for the fortifications was to defend from the English during the Napoleonic wars. The huge garrison made up its own quarter of the town with its own residents and shops. In the shadow of the impossibly high walls was also the ruins of a basilica where legend has it that the folk hero Roland is buried. After Blaye, we went on to find a camp site for the evening, before trying for the metropolitan city of Bordeaux and discovered a little gem of a village—not in the guide books, called Bourg, and camped on the shore with a tableaux of a shipwreck and grand river under the cliff walls of the fortress. The next day, we headed for Bordeaux and had a fine time exploring the city, with its endless 18th century imperial architecture. The weather, however, was not completely cooperative. By the time we were done touring the city, however, a sunny and clear late afternoon welcomed us as we pitched camp at the foot of the massive and magnificent Grand Dune of Pyla, the largest wandering sand dune of Europe, nearly 120 meters high as it moves glacially into the pine forests that surround the beach and 4 kilometers longs. It was a difficult vertical hike up but we had a lot of fun in this unique and pristine sandbox. Today, we are off further south for a few relaxing more days on the beach.

Donnerstag, 21. Juli 2011

.: Vom Regen in die Traufe...:.

Nachdem die Wettervorhersage fuer Di-Do nicht unbedingt optimale Strandbedingungen versprach, beschlossen wir, nicht einfach nur auf der Ile de Re auf Besserung zu warten. Statt dessen ging's dann schon etwas eher weiter gen Sueden. Vorbei an Fouras, wo eine weitere Vauban-Festungsanlage zu bestaunen war (die erste sahen wir letztes Jahr in Neuf-Brisach im Elsass) gings erstmal in der Region Charente-Martime zum Chateau-de-la-Roche-Courbon. Alles wirkte ueberhaupt nicht wie ein Museum, was wohl daran liegt, dass die alten Gemaeuer noch bewohnt werden, so wird u.a. die Schlosskueche noch gut benutzt. Weiter gings bei Regen bis nach Meschers-sur-Gironde, welches ca. 70 km noerdlich an der Gironde-Muendung liegt. Bekannt wurde dass Oertchen durch seine "Felsenwohnungen", die Steilkueste ist dort ca. 50 m hoch, die Gironde hat sich in das Kalkplateau gefressen. Uebrig blieben Hoehlensysteme, die von findigen und windigen (z.B. Schmuggler, Piraten) Franzosen bewohnt wurden. Mittlerweile scheint es sehr trendy zu sein, eine solche Hoehle zu besitzen, einige wurden ausgebaut, u.a. zu einem Hotel. Am Do. Nachmittag wollen wir noch weiter die Gironde in Richtung Bordeaux hinauf, werden uns wohl ein Plaetzchen in der Naehe von Blaye suchen, dort gibts wiederum eine Vauban-Festung zu sehen und das in einer Kirchruine vermutete Grab des franz. Nationalhelden Roland... wer auch immer das sein mag :-)

Mittwoch, 20. Juli 2011

.: wind-swept and donkeys in pajamas :.

In the morning, we left La Rochelle and travelled from the mainland to Île de Ré, stopping to marvel at everything—the beaches and an impressive church ruin called Notre-Dame-des-Châteliers in Rivedoux by the Fort de la Prée (which was closed due to a private engagement). In fact, we circumnavigated, basically, the entire island in the Bulli, searching for the perfect campsite, through La Flotte, La Couarde, Loix, Le Bois-Plage, and in the end settled in one of the first places that we passed, St-Martin-de-Ré.
The municipal camp site is nestled in the corner of the star-shaped ravellin that form the city defensive walls. This fortified town was designed by Vauban (who also built the garrison-town of Neuf-Brisach that we visited in the Alsace) and had a fantastic protected harbor that wound through made stone canals and second fortification that rambled along the coast.
Though also inviting to see, the place has been used as a prison for centuries—like some place to hide away the Man in the Iron Mask, a prison full of intrigue and secret passages. Also, we witnessed a parade of donkeys inexplicably in pajama bottoms. I am not sure about this tradition, but we did see on several post cards donkeys in pants led by ancient peasant women and stuffed animals to that effect in the tourist shops.
Though we were sheltered from the weather against the city wall, to have the howling wind all around us was a strange feeling and though undeterred we are hoping for clearer and calmer skies tomorrow so we can make a leisurely bike tour around the island.

Dienstag, 19. Juli 2011

.: Käseduft und Atlantikluft :.

Nach unserem letzten Beitrag fuhren wir noch bis Coulon und schauten uns dort ein wenig um. Ein hübsches Städtchen mit weiss getünchten Häusern und grellen Fensterläden - naja, vielleicht stachen die Farben auch nur so ins Auge, weil nach Ankunft in der Zielregion pünktlich mal die Sonne länger schien als 5 Minuten :-). Wir entschieden uns dann aber doch, unser Nachtquartier woanders aufzuschlagen, in Maillezais wurden wir fündig – neben einem wirklich günstigen Camping Municipal (12 Euronen insg. mit Strom) gab’s am Rande des Ortes auch gleich die beeindruckenden Ruinen einer Benediktinerabtei zu bewundern. Das taten wir am Abend dann aber doch nicht mehr. Am kommenden Morgen war nach reichlich Rotwein (öhmm…) erstmal ausschlafen angesagt, anschliessend brachte uns “Lady” erstmal zur Abbaye Nieul-sur-L’Autise – pünktlich 10.00 Uhr waren wir die ersten und bis zum Ende unseres Rundgangs auch einzigen Besucher. Wir können nur sagen: Top! Nicht nur in die Erhaltung der Abtei scheint eine Menge Geld geflossen zu sein, sondern auch in eine wirklich sehenswerte und unterhaltsame Ausstellung ringsum das Leben in einem solch heiligen Gemäuer. Mit der Sonne fuhren wir zurück zur Abbaye in Maillezais und bestaunten dort die Ruinen, die denen sehr ähnelten, die wir vor 3 Jahren in der Normandie in Jumiéges bewunderten. Weiter gings in Richtung La Rochelle, wo wir nach einer Kühlschrankbefüllung am gestrigen Montag gegen 15.00 Uhr eintrafen. Mutig planten wir einen Stadtrundgang und die anschliessende Weiterfahrt auf die vorgelagerte Ile de Ré – aber da hatten wir wohl die belebte 70.000-Einwohner-Stadt unterschätzt. Nachdem wir uns mitten im Getümmel rund um den alten Hafen wiederfanden, entschieden wir uns für die Suche nach einem Campingplatz direkt in La Rochelle – und wurden fündig, gestern nächtigen wir also auf dem von der Innenstadt und dem Hafen nur ca. 10 Gehminuten entfernten Camping Municipal “la Soleil”. Es fand sich dann auch prompt ausreichend Zeit für einen ausgiebigen Stadt- und Hafenbummel, wobei wir natürlich auch an den bekannten 3 Türmen und dem wirklich sehr schicken Rathaus vorbeikamen. Danach liessen wir’s uns in unserem 5 qm-Appartement auf Rädern gut gehen… es gab “Saumur Champigny” (Val de Loire) und 5 verschiedene Sorten Käse auf Baguette… wer will tauschen???? :-)

Sonntag, 17. Juli 2011

.: péage péage and péripherique :.

 We started early from home and made with pretty good time, for a Bulli that manages on average about 85 km/h with only 65 horse-power, to cross the long, long French Autoroute East. The drive is not the most picturesque, but I suppose it is faster to by pass the villages and loop around Paris. Even though one avoids the heart of the city, it is not something to be undertaken by nervous drivers.
We also did manage to incur, I think, all possible tolls (Maut—which is not something one ever experiences on German roads) that totaled about 40 € from the border to where the autobahn split south of Paris to the Route l’Aquitaine. I only begrudge this cost for the lack of scenery. It the late afternoon, we sought out a camping site in the town of Dourdans, just off the Autobahn and got set up for the evening. Lady, with her new custom heat-shields, quilted like oven-mitts, was a bit like being on board a retro Soyuz space capsule, cozy but tight since the rains came quite heavily and we couldn’t open up the cargo-bay door.
Every trip we’ve made into France started with similar weather, but I think there are blue skies on the horizon. In the morning, we will continue south towards Poitiers and the swamp lands of Vendee known as the Green Venice.

16:20 Uhr Wir sind kurz vor Niort, die ersten 1100 km hat Lady gut hinter sich gebracht.
Der heutige Tag brachte wirklich (!) rasche Wechsel von schweisstreibenden Sonnenschein und weltuntergangs-Regenguessen. In einem guenstigen Zeitfenster haben wir die Notre-Dame von Poitiers besichtigt, die erst unlaengst restauriert wurde. Ab Poitiers konnten wir uns auf die gut ausgebauten (und vor allem kostenlosen) Bundesstrassen begeben. In ca. einer Stunde werden wir in Coulon eintreffen, dem Tor zum Marais Poitevin, wo wir uns dann ein huebsches Nachtquartier suchen... fuer den Fall, dass wir morgen nicht voellig zerstochen sind (Reiseberichte haben uns gewarnt *g*), gehts dann morgen ueber ein paar Sehenswuedrigkeiten der Region (die beiden Ruinen, s. letzter Beitrag) gen La Rochelle...

Montag, 11. Juli 2011

.: Vive la France :.

Nach dem Studium etlicher Reiseberichte und Reiseführer sowie nach einigen Stündchen Arbeit an unserer "Lady" steht einem Start am kommenden Freitag nix mehr im Wege. Geplant ist eine Reise, die uns einmal quer durch Frankreich an die Anlantikküste führen wird. Über Metz, Reims, Paris und Tours wird unser erstes größeres Ziel Poitiers im Département Vienne sein, die "Stadt der 100 Kirchen". Poitiers (DE/EN) gleicht zudem einem Tor zum Süden und wird uns nach einer Besichtigung der "wichtigsten" Sakralbauten (keiner weiß, wie lange das dauern könnte *g*) als erster Ausgangspunkt für die weiteren Tage dienen. Von Poitiers aus wollen wir mit ausreichend Autan bewaffnet in die Vendée vorstoßen - ganz genau wird das "grüne Venedig" (wahlweise könnte man es auch den französischen Spreewald nennen) als Marais Poitevin (DE/EN) bezeichnet. Über Jahrhunderte hinweg wurden hier dem Meer ca. 80.000 ha Land abgewonnen, es entstand eine Kanal- und Polderlandschaft. Als Ausgangspunkt soll uns das Dörfchen Maillezais dienen, in unmittelbarer Nachbarschaft liegen die beeindruckenden Ruinen der gleichnamigen Benediktinerabtei sowie die Abbaye de Nieul-sur-l´Autise. Weiter wird´s danach Richtung La Rochelle und der vorgelagerten Île de Ré (DE/EN) gehen. Die "weiße Insel" (la Blanche) wird uns dann hoffentlich als der nachweislich sonnenreichste Flecken der franz. Westküste auch einige Badefreuden ermöglichen. Wie und ob wir von da aus noch weiter düsen, werdet ihr dann hier nachlesen können. Bitte nicht enttäuscht sein, wenn uns spontan dazu entscheiden, uns einfach nur mit Käse und Rotwein zu befüllen und dann dort irgendwo rumzuliegen... :-)

Sonntag, 3. Juli 2011

.: among friends :.

The Lady is still being gussied up for vacation. Sometimes a gal just likes to feel pretty, like with her new classic hub caps.
Over the weekend, we travelled with her to a classic (Old Timer) car show in Fladungen, the historic and northern most resort town in Bavaria before the border with Thüringen. There were a lot of neat things to see, including a parade rally through the old city, a restoration exhibit, a classic camping display that gave us some ideas, and a flea market that I think was mostly a chance for people to show off their Fifties and Sixties décor rather than make many sales. It was interesting to see the variety of models and colours of Bullis, sort of like all the different R2 units that were supporting droids in Star Wars. There were a lot of yacht-like American cars too, like this Edsel that was like a lounge on wheels. Our vintage ride fits right in.

So vorbereitet, können wir den großen Urlaub an der französischen Atlantikküste kaum erwarten. Im übrigen fühlt sich Lady sehr hübsch mit ihren neuen, originalen Radkappen. Am Wochenende sind wir zu einem Old-Timers Treffen im Fladungen, einem historischen Erholungsort, gewesen.
Da gab es so viel zu besichtigen und zu tun: ein Autokorso durch die Altstadt, eine Restaurations- Austellung, eine Oldtimer- Campingplatz, und ein "Schaufenster-Flohmarkt" mit 1950er Deko-Artikeln. Es war interessant, viele verschiedene Modelle von Bullis zu bestaunen. Außerdem gab es auch noch etliche amerikanische "Strassen-Jachten". Unsere Oldtimer, classy Lady, braucht sich aber keinesfalls verstecken.