Dienstag, 18. März 2014

.: das Völki und umgebung :.


Over the weekend, we had the chance to visit Leipzig and made a sojourn again to the hallowed grounds of the monument known as the Völkerschlachtdenkmal (apparently called ,,das Völki" locally for short), erected a century after a decisive battle of the armies in 1813 of the forces which we would later come to recognize as a united Germany and Russian troops that caused Napoleon's surrender on this front and help end the wars the French general had perpetrated across Europe.
The giant pyramid-like structure is impressive enough when viewed from the outside—taller than the Statue of Liberty, for reference, and this past centennial anniversary (October 2013, two hundred years after the Battle of the Nations) saw an extensive refurbishment to the interior of the crypt that restored the monument inside and out to its original neo-classic glory, somewhat of a precursor to the Art Deco movement.

It is one of the finest examples of the gigantic works commissioned by Kaiser Wilhelm to foster unity among the formerly divided factions of Germany, included in a list with the likes of the Kyffhäuser monument of Barbarossa in Thuringia, the Valhalla temple in Bavaria and the personification Germania depicted on the Niederwalddenkmal in Hessen.
The granite colossal figures that populate and stand watch over the tomb have allegorical meanings, and one accends a maze of stairwells and hidden passages to get to the upper levels, including steps that go through one of the statues, like the mysterious and protective architecture of the ancient Egyptians, whose inspiration is apparent.
Above, there is a towering cupola decorated in bas-relief mounted knights that opens up to an observation deck with sweeping views of the city below.  I am glad that we took the chance to appreciate this memorial site once again.

Sonntag, 9. März 2014

.: Driving along the romantic road :.

Über einen verpatzten Winter zu meckern, wird allmählich überflüssig - man darf hingegen seit Tagen einen (vielleicht) schon verfrühten Frühling loben... aber warten wir´s ab, es könnte ja auch noch mal -20°C im Mai geben. Wie auch immer... als wir die Wettervorhersage für´s Wochenende lasen, war klar: "wir müssen raus". Es galt nur noch, die Planung mit einer schon feststehenden kleinen Feierlichkeit am Samstag Abend in Schweinfurt abzustimmen. Die Wahl fiel auf eine kleine Tour entlang der Romantikstraße (oder auch: Romantische Straße), die ihren Anfang bei Würzburg nimmt. Sie führt vom Westen Frankens ins bayerische Schwaben, über ein Stück oberbayerisches Gebit bis zum Alpenrand im Ostallgäu, wieder im Regierungsbezirk Schwaben. Die Straße erstreckt sich dabei über 413 km bis nach Füssen. 

Unseren ersten kleinen Stop legten wir in Tauberbischofsheim ein. Wir parkten in der Nähe der Peterskapelle, dem ältesten Kirchenbau der Stadt. Heute gilt die Peterskapelle als Kulturdenkmal von besonderer regionaler Bedeutung. 

Datiert wird die Kapelle in die Romanik, um 1250. Von hier aus führte uns der Weg in die Fußgängerzone und dann recht zügig zum
Kurmainzischen Schloss, in welchem unter anderem das Tauberfränkische Landschaftsmuseum untergebracht ist.


Weiter gings nach Bad Mergentheim, dessen Geschichte eng mit der des Deutschen Ordens (auch Deutschherrenorden) verbunden ist. Unser kleiner Stadtrundgang begann auf dem Marktplatz mit dem markanten Rathaus im Renaissancestil, welches vom Deutschen Orden zwischen 1562 und 1564 gebaut wurde. In unmittelbarer Nähe zum Rathaus findete sich der 1855 errichtete Marienbrunnen. 




Auf der anderen Seite des Marktes, gegenüber vom Rathaus, findet sich ein anderes Wahrzeichen der Stadt, die sogenannten Zwillingshäuser. 1780 im frühklassizistischen Stil errichtet, sind die Gebäude architektonisch nahezu identisch und durch einen Portalbogen miteinander verbunden. An ihnen ist der damals geltende hohe gestalterische und städtebauliche Anspruch in der Stadt ablesbar. In fast unmittelbarer Nähe des Schlosses (heute Sitz des Deutschherrenmuseums) fanden wir dann ein gutes Plätzchen für 'nen Kaffee und etwas süße Sünde mit Schlagssahne.

Gegen 16:00 Uhr brachen wir zur letzten Station unseres Mini-Ausflugs auf, wir fuhren weiter bis nach Weikersheim. Dort waren wir bereits in 2008 schonmal und erinnerten uns, damals schon ein ähnlich schönes Wochenende im März "erwischt" zu haben. Sehenswert (und auch nicht zu übersehen) ist sicher das Schloss Weikersheim. 



 
Imposant und von außergewöhnlicher Ausstrahlung liegt der große barocke Schloßpark, angelegt im Stile von Versailles, hinter dem prunkvollen Renaissanceschloß. Am Ende, das Ziel eines jeden Spazierganges im Park, die Orangerie, mit herrlichem Blick auf die Steinriegelhänge des Taubertals. 


Irgendwie machte uns so ein Tag mit Sonne und frischer Luft dann doch in positiver Weise "zu schaffen" - heißt: wir waren einigermaßen platt. So gesehen mag es zwar ein mieser Winter gewesen sein, aber hatte schlussendlich doch denselben Effekt - er hat müde gemacht... aber das is' jez