Nach unserem letzten Beitrag fuhren wir noch bis Coulon und schauten uns dort ein wenig um. Ein hübsches Städtchen mit weiss getünchten Häusern und grellen Fensterläden - naja, vielleicht stachen die F
arben auch nur so ins Auge, weil nach Ankunft in der Zielregion pünktlich mal die Sonne länger schien als 5 Minuten :-). Wir entschieden uns dann aber doc
h, unser Nachtquartier woanders aufzuschlagen, in Maillezais wurden wir fündig – neben einem wirklich günstigen Camping Municipal (12 Euronen insg. mit Strom) gab’s am Rande des Ortes auch gleich die beeindruckenden Ruinen einer Benediktinerabtei zu bewundern. Das taten wir am Abend dann aber doch nicht mehr. Am kommenden Morgen war nach reichlich Rotwein (öhmm…) erstm
al ausschlafen angesagt, anschliessend brachte uns “Lady” erst
mal zur Abbaye Nieul-sur-L’Autise – pünktlich 10.00 Uhr waren wir die ersten und bis zum Ende unseres Rundgangs auch einzigen Besucher. Wir können nur sagen: Top! Nicht nur in die Erhaltung der Abtei scheint eine Menge Geld geflossen zu sein, sondern auch in eine wirklich sehenswerte und unterhaltsame Ausstellung ringsum das Leben in einem solch heiligen Gemäuer. Mit der Sonne fuhren wir zurück zur Abbaye in Maillezais und bestaunten dort die Ruinen, die denen sehr ähnelten, die wir vor 3 Jahren in der Normandie in Jumiéges bewunderten. Weiter gings in Richtung La Rochelle, wo wir nach einer Kühlschrankbefüllung am gestrigen Montag gegen 15.00 Uhr eintrafen. Mutig planten wir einen Stadtrundgang und die anschliessende Weiterfahrt auf die vorgelagerte
Ile de Ré – aber da hatten wir wohl die belebte 70.000-Einwohner-Stadt unterschätzt. Nachdem wir uns mitten im Getümmel rund um den alten Hafen wiederfa
nden, entschieden wir uns für die Suche nach einem Campingplatz direkt in La Rochelle – und wurden fündig, gestern nächtigen wir also auf dem von der Innenstadt und dem Hafen nur ca. 10 Gehminuten entfernten Camping Municipal “la Soleil”. Es fand sich dann auch prompt ausreichend Zeit für einen ausgiebigen Stadt- und Hafenbummel, wobei wir natürlich auch an den bekannten 3 Türmen und dem wirklich sehr schicken Rathaus vorbeikamen. Danach liessen wir’s uns in unserem 5 qm-Appartement auf Rädern gut gehen… es gab “Saumur Champigny” (Val de Loire) und 5 verschiedene Sorten Käse auf Baguette… wer will tauschen???? :-)
Dienstag, 19. Juli 2011
Sonntag, 17. Juli 2011
.: péage péage and péripherique :.
We started early from home and made with pretty good time, for a Bulli that manages on average about 85 km/h with only 65 horse-power, to cross the long, long French Autoroute East. The drive is not the most picturesque, but I suppose it is faster to by pass the villages and loop around Paris. Even though one avoids the heart of the city, it is not something to be undertaken by nervous drivers.
16:20 Uhr Wir sind kurz vor Niort, die ersten 1100 km hat Lady gut hinter sich gebracht.
Montag, 11. Juli 2011
.: Vive la France :.
Nach dem Studium etlicher Reiseberichte und Reiseführer sowie nach einigen Stündchen Arbeit an unserer "Lady" steht einem Start am kommenden Freitag nix mehr im Wege. Geplant ist eine Reise, die uns
einmal quer durch Frankreich an die
Anlantikküste führen wird. Über Metz, Reims, Paris und Tours wird unser erstes größeres Ziel Poitiers im Département Vienne sein, die "Stadt der 100 Kirchen". Poitiers (DE/EN) gleicht zudem einem Tor zum Süden und wird uns nach einer Besichtigung der "wichtigsten" Sakralbauten (keiner weiß, wie lange das dauern könnte *g*) als erster Ausgangspunkt für die weiteren Tage dienen. Von Poitiers aus wollen wir mit ausreichend Autan bewaffnet in d
ie Vendée vorstoßen - ganz genau wird das "grüne Venedig" (wahlweise könnte man es auch den französischen Spreewald nennen) als Marais Poitevin (DE/EN) bezeichnet. Über Jahrhunder
te hinweg wurden hier dem Meer ca. 80.000 ha Land abgewonnen, es entstand eine Kanal- und Polderlandschaft. Als Ausgangspunkt soll uns das Dörfchen Maillezais dienen, in unmittelbarer Nachbarschaft liegen die beeindruckenden Ruinen der gleichnamigen Benediktiner
abtei sowie die Abbaye de Nieul-sur-l´Autise. Weiter wird´s danach Richtung La Rochelle und der vorgelagerten Île de Ré (DE/EN) gehen. Die "weiße Insel" (la Blanche) wird uns dann hoffentlich als der nachweislich sonnenreichste Flecken der franz. Westküste auch einige Badefreuden ermöglichen. Wie und ob wir von da aus noch weiter düsen, werdet ihr dann hier nachlesen können. Bitte nicht enttäuscht sein, wenn uns spontan dazu entscheiden, uns einfach nur mit Käse und Rotwein zu befüllen und dann dort irgendwo rumzuliegen... :-)
einmal quer durch Frankreich an die
Anlantikküste führen wird. Über Metz, Reims, Paris und Tours wird unser erstes größeres Ziel Poitiers im Département Vienne sein, die "Stadt der 100 Kirchen". Poitiers (DE/EN) gleicht zudem einem Tor zum Süden und wird uns nach einer Besichtigung der "wichtigsten" Sakralbauten (keiner weiß, wie lange das dauern könnte *g*) als erster Ausgangspunkt für die weiteren Tage dienen. Von Poitiers aus wollen wir mit ausreichend Autan bewaffnet in d
ie Vendée vorstoßen - ganz genau wird das "grüne Venedig" (wahlweise könnte man es auch den französischen Spreewald nennen) als Marais Poitevin (DE/EN) bezeichnet. Über Jahrhunder
te hinweg wurden hier dem Meer ca. 80.000 ha Land abgewonnen, es entstand eine Kanal- und Polderlandschaft. Als Ausgangspunkt soll uns das Dörfchen Maillezais dienen, in unmittelbarer Nachbarschaft liegen die beeindruckenden Ruinen der gleichnamigen Benediktiner
abtei sowie die Abbaye de Nieul-sur-l´Autise. Weiter wird´s danach Richtung La Rochelle und der vorgelagerten Île de Ré (DE/EN) gehen. Die "weiße Insel" (la Blanche) wird uns dann hoffentlich als der nachweislich sonnenreichste Flecken der franz. Westküste auch einige Badefreuden ermöglichen. Wie und ob wir von da aus noch weiter düsen, werdet ihr dann hier nachlesen können. Bitte nicht enttäuscht sein, wenn uns spontan dazu entscheiden, uns einfach nur mit Käse und Rotwein zu befüllen und dann dort irgendwo rumzuliegen... :-)Sonntag, 3. Juli 2011
.: among friends :.
The Lady is still being gussied up for vacation. Sometimes a gal just likes to feel pretty, like with her new classic hub caps.
Da gab es so viel zu besichtigen und zu tun: ein Autokorso durch die Altstadt, eine Restaurations- Austellung, eine Oldtimer- Campingplatz, und ein "Schaufenster-Flohmarkt" mit 1950er Deko-Artikeln. Es war interessant, viele verschiedene Modelle von Bullis zu bestaunen. Außerdem gab es auch noch etliche amerikanische "Strassen-Jachten". Unsere Oldtimer, classy Lady, braucht sich aber keinesfalls verstecken.Montag, 23. Mai 2011
.: sunday drive - bat-signal and twin peaks :.
Begeistert vor dem Abend der irischen Unterhaltung, erforschten wir eine keltische Ansiedlung in den Rhön auf dem Kleiner Gleichberg mit Lady. Keiner wusste von der archäologischen Seite in der Nähe Thüringen, trotz des Kenntnisse der Zwilling-Berge. Wir fanden es mit der Hilfe einer Reisewebsite durch den unglücklichen Namen von Quermania (querdurch Deutschland), welcher alle Sorten von interessanten Ausflugszielen zeigt.
Obwohl Regen von der großartigen Ansicht an der Gipfel drohte, hatten wir Glück für unseren Abstieg und für unseren folgenden Zielsort: die eindrucksvolle mittelalterliche Festung Heldburg mit seinem Bewachungsturm, "Fränkische Leuchte" in Bad Colberg. Vom Aussichtsplattform konnte man den weiten Vorposten (auch mit dem “Bat-Signal”) der Festung Coburg sehen.
Montag, 16. Mai 2011
.: bewitched Vol.II:.
Ein paar Tage haben wir nun schon die Vervollständigung unserer kleinen Reisedoku in den Harz vor uns her geschoben, jetzt wird´s höchste Eisenbahn. Gutes Stichwort, denn am Freitag, 06.05. gings
erstmal nach Wernigerode zum Startbahnhof der bekanntesten Strecke der Harzer Schmalsp
urbahnen: Wernigerode. Die ca. 2-stündige Fahrt vergeht aufgrund des einmaligen Feelings eigentlich wie im Fluge. Die Bahn fährt durch verschiedene Orte im Harz, meist durch Täler, an der Bode (einem Fluss im Harz) und den harztypischen dunkelgrünen Nadelbaumwäldern entlang, aber auch den Brocken hinauf. Viele davon sind tra
ditionelle Dampflokomotiven, die Bahnhöfe passend zu den Ortschaften kleine, schnuckelig-urige Gebäude. Wenn man einmal im Harz ist, sollte man unbedingt mindestens einmal mit einer Schmalspurbahn gefahren bzw. sie sich auch mal angeschaut haben. Angekommen auf dem Brocken (EN), dem höchsten Berg im Norden Deutschlands, bot sich ein phänomenaler Ausblick. Da der Gipfel ca.
300 Tage im Jahr im Nebel liegt, haben wir echt ein glückliches Händchen bei der Wahl des richtigen Tages gehabt. Zurück in Wernigerode (EN) blieb noch etwas Zeit für einen Stadtbummel, natürlich mussten das markante Rathaus sowie das Schloss (EN) auf der Route liegen, letztes haben wir dann allerdings in einer dieser etwas kitschigen (sorry, sorry) Sightseeing-Straße
n-Bähnchen "erklommen". Am Samstag, 07.05. war´s dann auch schon wieder Zeit, Abschied zu nehmen. Auf dem Weg gen Heimat stand jedoch noch eine kleine Stippvisite in Blankenburg (EN) an, wo wir nach einem Spaziergang durch die wirklich sehr schönen
Barockgärten noch das Große Schloss besichtigten (jaja, es gibt auch kleines). Danach reichte die Zeit noch für einen Besuch der Burgruine Regenstein (EN), die auf einem markanten Sandsteinfelsen nördlich von Blankenburg steht. Diese Burg ist eine der größten Sehenswürdigkeiten im Umfeld der einstigen Residenzstadt. Der Regenstein wurde vermutlich bereits in vorchristlicher Zeit von den hier lebenden germanischen Stämmen als Wohn- und/oder "Kultort" genutzt. Sein Name stammt möglicherweise ebenfalls aus dieser frühen Epoche und könnte vom altsächsischen Begriff "regin" für "Götter" hergeleitet sein.
Donnerstag, 5. Mai 2011
.: bewitched :.
Yesterday, after a three-and-a-half hour drive from Unterfranken—the final stretch criss-crossing the rivers that cascaded down the mountains, we arrived in the Harz. We decamped to a very posh resort in the former Stadtschloss of Imperial and Hanseatic Quedlinburg.
After settling in, we all took a stroll through the well-preserved half-timbered gallery of the old town, that branched off, lazily and quietly in all directions.
In the late afternoon, we toured the storied abbey of the town, that was still imposing and impressive with its treasury—loot returned to Quedlinburg just recently after a US soldier confessed to robbing the church during the last days of the war, though a bit denatured and pared down from former mystique. It was also the site of the grave of Henry the Fowler (Heinrich der Vogler)—once coltishly revered during the war as the Teutonic hero-ideal, and whose daughter Matilda founded this independent abbey for the up-building of the noble maidens of Europe and was answerable to no one but the Pope. We passed through the markets and marveled at the maze of alley ways and craftsmanship in the buildings, enjoying the fine luxury of the hotel in between. Today we embarked on an ambitious tour of the Harz, by car, gondola and foot.
First, we walked around the so-called Teufelsmauer (Devil’s Wall) a rocky outcropping that jutted out of the plains around the mountains. We took a route through the villages and got to enjoy the landscape all the while and came to our base camp for our first ascent: we boarded a very modern cable car that quickly carried us over the Bode Gorge to the Hexentanzplatz (Witches’ Dance Spot).
We drove across the retaining wall of the Rappbodetalsperre and learned about this highest dam in Germany. In the evening, we explored more of Quedlinburg and relaxed a bit for our next adventures: the town of Wernigerode and a narrow-gauge steam locomotive that will chug all the way to the summit of the Brocken, the highest peak in the Harz.
After settling in, we all took a stroll through the well-preserved half-timbered gallery of the old town, that branched off, lazily and quietly in all directions.
In the late afternoon, we toured the storied abbey of the town, that was still imposing and impressive with its treasury—loot returned to Quedlinburg just recently after a US soldier confessed to robbing the church during the last days of the war, though a bit denatured and pared down from former mystique. It was also the site of the grave of Henry the Fowler (Heinrich der Vogler)—once coltishly revered during the war as the Teutonic hero-ideal, and whose daughter Matilda founded this independent abbey for the up-building of the noble maidens of Europe and was answerable to no one but the Pope. We passed through the markets and marveled at the maze of alley ways and craftsmanship in the buildings, enjoying the fine luxury of the hotel in between. Today we embarked on an ambitious tour of the Harz, by car, gondola and foot.
First, we walked around the so-called Teufelsmauer (Devil’s Wall) a rocky outcropping that jutted out of the plains around the mountains. We took a route through the villages and got to enjoy the landscape all the while and came to our base camp for our first ascent: we boarded a very modern cable car that quickly carried us over the Bode Gorge to the Hexentanzplatz (Witches’ Dance Spot).
The vista was absolutely breathtaking and the crowd of tourists could not diminish the vague other-worldly feel of the place. It was from here that the princess Brunhilde escaped from her pursuers on horseback with a legendary leap across the gorge—the desperate hoof-print is preserved as a stone imprint on the other side. After descending, we took a nice walk along the rocky rapids through the valley below. One can bob-sled down but we weren’t brave enough for that. Before returning, we took a look at the sluices and dams systems that harness some of the power of the onslaught of waters here.
Abonnieren
Posts (Atom)